[Rezension] Das Lächeln der Frauen von Nicolas Barreau








Autor: Nicolas Barreau

Titel: Das Lächeln der Frauen
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 336
Genre: Roman
ISBN: 978-3-492-27285-8
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Die junge Restaurantbesitzerin Aurélie hat Liebeskummer: Von einem Tag auf den anderen wurde sie von ihrem Freund verlassen. Unglücklich streift sie durch Paris und stößt in einer kleinen Buchhandlung auf einen Roman, der gleich in den ersten Sätzen nicht nur ihr Lokal, sondern auch sie selbst beschreibt. Begeistert von der Lektüre, möchte Aurélie den Autor des Buchs kennenlernen, doch der ist leider sehr menschenscheu, erfährt sie vom Lektor des französischen Verlags. Aber Aurélie gibt nicht auf … (Quelle: Piper)

Meine Meinung

Das Lächeln der Frauen ist auf jeden Fall ein besonderer Roman. Der Spielort Paris ist natürlich romanisch, aber auch der Schreibstil hat seinen ganz eigenen Charme. Viele französische Bezeichnungen und Sprichwörter oder Sätze machen das Buch zu etwas ganz Speziellem. Leider spreche ich kein Französisch und habe demnach nicht alles verstanden, da auch nicht alles nochmal übersetzt wurde, aber das hat mir nicht so viel ausgemacht. Die Geschichte hat ihren Charme trotzdem nicht verloren.
 
Das Buch handelt von Aurélie, die eigentlich mitten im Leben steht. Zwar besitzt sie ein Restaurant und liebt ihren Job, aber in ihrem Privatleben sieht es dafür nicht ganz so rosig aus. Ihr Herz wird gebrochen und das Einzige, was ihr hilft darüber hinwegzukommen ist ein Buch, dessen Geschichte ihr sehr nahe geht. Ein Buch über Bücher ist für ein Buchliebhaber natürlich immer toll. Das Zusammenspiel von Autor und Leser findet hier eine besondere Bedeutung und hat mich sehr begeistert.
 
Auch die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Es war nicht so sehr eine typische Liebesgeschichte, wie ich es eigentlich erwartet hatte. Leider hat mich das Ende des Buches aber wenig überzeugt. Es hat zwar perfekt zur Geschichte gepasst, aber ich habe mich stark an einen Film erinnert gefühlt, was mir dann nicht so gut gefallen hat. Auch war mir das Buch irgendwie etwas zu kurz. Zwar konnte ich das Fühlen und Handeln der Charaktere verstehen, aber ein bisschen mehr Nebengeschehen hätte es meiner Meinung nach gerne sein können. Die Geschichte konzentriert sich schon sehr stark auf das Wesentliche.
 
Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Auch wegen der geringen Seitenzahl fliegt man nur so durch die Geschichte. Das Cover finde ich sehr schön, auch wenn eine Frau in einem grüne Kleid für mich besser zur Geschichte gepasst hätte. Alles in allem hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Es war einfach mal etwas anderes!
 
 

Fazit

 
Ein Buch mit einem besonderen, französischen Charme!
Für alle, die sich gerne mal in eine Autor-Fan-Beziehung einlesen wollen!
 
 
 

Want to read Februar 2016

Eigentlich wollte ich mir ja keine Want-to-read-Listen mehr erstellen...
Ich lese eh immer nur die Hälfte der Bücher, weil mich andere Bücher aus meinem Regal plötzlich viel mehr ansprechen.. Schlimm finde ich das zwar nicht, aber die WTR-Listen macht es irgendwie überflüssig.. 
Trotzdem konnte ich es mal wieder nicht lassen und habe mir einen Stapel Bücher für den Februar rausgelegt. Es sind diesmal nur sechs Stück, damit ich mir zusätzliche Bücher eben auch erlauben kann. Welche Bücher ich mir ausgesucht habe, seht ihr jetzt:





Die Totentänzerin von Max Bentow

Ein Mann und eine Frau, entkleidet und in einer engen Umarmung vereint, die Körper mit einer Schnur aneinander gefesselt. Das Bett, auf dem sie liegen, ist blutdurchtränkt, davor auf bizarre Weise drapiert die Nachtwäsche der beiden Opfer. Dieser schaurige Anblick bietet sich Nils Trojan, als er am Tatort eintrifft. Welcher kranke Geist hat hier gewütet? Trojan ist schockiert, als ausgerechnet Theresa Landsberg, die Frau seines Chefs, in den Kreis der Verdächtigen gerät. Er will nicht an ihre Schuld glauben, und doch weiß er, dass er jede Spur verfolgen muss. Denn soeben wurde ein weiteres Liebespaar tot aufgefunden ... (Quelle: randomhouse)



Talon - Drachenherz von Julie Kagawa


Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert. 

 Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen? (Quelle: randomhouse)






Zerbrechlich von Jodi Picoult

Willow, ihr lang ersehntes Kind, ist perfekt. Das ist das Erste, was Charlotte O’Keefe hört, als sie ihr Baby auf dem Ultraschallbild sieht. Ja, es ist perfekt. Daran ändert auch Willows Krankheit nichts. Charlotte liebt ihr Kind abgöttisch und will nur eins: es beschützen. Denn Willow braucht allen Schutz der Welt. Beim kleinsten Stoß brechen ihre Knochen. Jedoch auch ihr Herz kann brechen. Das scheint Charlotte zu vergessen, als sie vor Gericht das Geld für die richtige Behandlung erkämpfen will. Die Krankheit hätte früh erkannt und die Eltern gewarnt werden können. Charlotte muss jedoch behaupten, ihr geliebtes Kind sei besser nie geboren worden ... (Quelle: Bastei Lübbe)



Der Übergang von Justin Cronin

Das Mädchen Amy ist gerade einmal sechs Jahre alt, als es von zwei FBI -Agenten entführt und auf ein geheimes medizinisches Versuchsgelände verschleppt wird. Man hat lange nach Amy gesucht: der optimalen Versuchsperson für ein mysteriöses Experiment, das nichts Geringeres zum Ziel hat, als Menschen unsterblich zu machen. Doch dann geht irgendetwas schief – völlig schief. Von einem Tag auf den anderen rast die Welt dem Untergang entgegen. Und nur eine kann die Menschheit vielleicht noch retten: Amy Harper Bellafonte. (Quelle: randomhouse)







Der Mädchenmaler von Monika Feth

An die Freundin ihres neuen Mitbewohners, Ilka, kommen Jette und Merle nicht wirklich heran. Dann verschwindet sie plötzlich spurlos. Die Polizei tappt im Dunkeln. Jette beginnt auf eigene Faust zu ermitteln – und kommt bald einem dunklen Kapitel in Ilkas Vergangenheit auf die Spur …
(Quelle: randomhouse)



Sahnehäubchen von Anne Hertz


Eigentlich ist Nina ein durch und durch netter Mensch, doch neuerdings hegt sie Mordgedanken. Der Grund ist ein amerikanischer Bestsellerautor, dessen Macho-Ratgeber »Ich kann sie alle haben«mit Hilfe von Ninas PR-Agentur in Deutschland Furore machen soll. Zugegeben: Dwaine F. Bosworthist attraktiv und durchtrainiert – aber davon abgesehen so ziemlich alles, was Nina an Männern schrecklich findet. Trotzdem muss sie mit ihm auf Lesereise gehen. Schlimmer noch: Dwaine glaubt, mit seinen Tricks bei Nina landen zu können. So fliegen schon bald die Fetzen, und der Mega-Macho erlebt eine böse Überraschung. Damit bleibt er allerdings nicht der Einzige ... 




Kennt ihr eines der Bücher?
Welches könnt ihr mir empfehlen?


[Rezension] Der Augenjäger von Sebastian Fitzek









Autor: Sebastian Fitzek

Titel: Der Augenjäger
Verlag: Knaur
Seitenanzahl: 432
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-426-50373-7
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Dr. Suker ist einer der besten Augenchirurgen der Welt. Und Psychopath. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Nachts widmet er sich besonderen Patientinnen: Frauen, denen er im wahrsten Sinne des Wortes die Augen öffnet. Denn bevor er sie vergewaltigt, entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider. Bisher haben alle Opfer kurz danach Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein - und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen ... (Quelle: dromer-knaur.de)


Meine Meinung

Dieses Buch ist der zweite Teil der Dilogie um den Augensammler. Meiner Meinung nach ist es dringen zu empfehlen "Der Augensammler" vorab zu lesen. Dieser zweite Teil schließt nahtlos an den ersten Teil an und setzt das Wissen aus dem ersten Teil voraus. Andernfalls würde man sich für den ersten Teil sehr stark spoilern. Aus diesem Grund werde ich euch von dem Inhalt auch nicht mehr verraten, als ihr oben schon lesen konntet.

Leider weiß ich nicht so recht, was ich von diesem zweiten Teil halten soll. Einerseits ist es ein typisches Fitzek-Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und war nach jedem Kapitel gespannt auf das Folgende. Die vielen Cliffhanger am Ende der Kapitel haben das Aufhören da auch nicht gerade leichter gemacht. Der Schreibstil war flüssig, die Geschichte spannend und ich wie immer auf der falschen Fährte. Leider hat mich das Ende aber weniger überrascht als es das sollte, denn eigentlich bestätigte sich nur mein Verdacht aus dem ersten Teil. 

Außerdem finde ich es fast schade, dass Fitzek nicht etwas brutaler mit seinen Protagonisten umgeht. Für mich war der Anfang des Buches der Knaller und ich habe mich wahnsinnig über etwas gefreut, einfach weil ich damit nicht gerechnet hätte. Leider habe ich aber schon vermutet, dass dem dann nicht wirklich so ist und war demnach wenig überrascht, als sich meine Vermutung bestätigt hat. Meiner Meinung nach könnte Herr Fitzek ruhig etwas schonungsloser mit so manchen Charakteren umgehen und dadurch etwas mehr Dramatik in die ganze Geschichte bringen. Die Geschichte an sich war natürlich mal wieder fesselnd und die Vorstellung des Verbrechens ein Grauen. Trotzdem bin ich leider nicht zu 100% überzeugt von der Geschichte. 


Fazit


Ein toller zweiter Teil rund um den Augensammler!
Wer Spannung sucht, ist hier auf jeden Fall richtig!






Die Reihe:

2) Der Augenjäger

[Rezension] Tante Inge haut ab von Dora Heldt








Autor: Dora Heldt

Titel: Tante Inge haut ab
Verlag: dtv
Seitenanzahl: 340
Genre: Roman
ISBN: 978-3-423-24723-8
Preis: 7,95€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Urlaub auf Sylt! Freudig begrüßt Christine (46) am Bahnhof ihren Johann, da tippt das Unheil ihr auf die Schulter: Die Frau mit dem roten Hut ist tatsächlich Tante Inge (64), Papas jüngere Schwester. Aber was macht sie allein auf Sylt? Noch dazu mit so vielen Koffern? Für Papa Heinz kann dies nur eines bedeuten: Inge will Walter, den pensionierten Finanzbeamten, samt gemeinsamem Reihenhaus verlassen. Als dann auch noch Inges neue Freundin Renate mit ihrem Faible für (nicht nur alleinstehende) ältere Männer auftaucht, platzt Mama Charlotte der Kragen: Walter muss her, und zwar sofort! Christine indessen stimmt Inges Lebenslust nachdenklich. Mit Mitte 60 wagt ihre Patentante einen Neuanfang - und sie selbst? (Quelle: dtv)


Meine Meinung

Auch mit dem viertel Teil ihrer Reihe um Christine und ihre Familie schafft es Dora Heldt wieder Urlaubsgefühl zu vermitteln. Das ganze Buch spielt auf der schönen Insel Sylt und man spürt während des Lesens quasi den Sand zwischen den Zehen. Wie auch die anderen Romane der Autorin ist das Buch eine gute Mischung aus Unterhaltung, Witz und Sommerfeeling. 

Die Geschichte plätschert in erster Linien vor sich hin. Durch Tante Inge und Onkel Walter erscheinen zwar neue Charaktere, aber diese unterscheiden sich meiner Meinung nach wenig von den Charakteren der bisherigen Bücher. Vor allem die älteren Leute werden oft überspitzt dargestellt, was zwar zur Unterhaltung beiträgt, aber für wenig Tiefgang sorgt. Die Charaktere konnte ich mir aber, wahrscheinlich gerade wegen ihrer Klischeehaftigkeit, sehr lebhaft vorstellen. 

Alles in allem besteht die Reihe bisher aus guten Urlaubs- und Strandbüchern. Die Sprache ist sehr leicht und der Schreibstil schnelllebig. Man fliegt quasi durch die Seiten. Durch die Leichtigkeit der Geschichte bleibt eine nachhaltige Beschäftigung mit dem Buch aber aus. Wer allerdings etwas leichtes oder ein gutes Strandbuch sucht, ist hier auf jeden Fall an der richtigen Adresse!


Fazit


Ein gutes Buch für eine leichte Unterhaltung für Zwischendurch!
Eine angenehme Mischung aus Humor und Urlaubsgefühl!





Die Reihe:
4) Tante Inge haut ab
5) Kein Wort zu Papa
6) Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt
7) Herzlichen Glückwunsch, Sie haben gewonnen!

[Rezension] Die Legende von Ýr von Amanda Koch








Autor: Amanda Koch

Titel: Die Legende von Ýr
Verlag: fehu
Seitenanzahl: 512
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-943987-98-0‏
Preis: 17,95€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Seit Tagen erfährt Avalon rätselhafte Erschütterungen, deren Ursprung die Hohepriesterin nicht sehen kann. Erst durch Elodir erfährt Nagaina von dem Volk der Göttin. Der Zauber der Túatha de Danann reicht bis weit in die Vergangenheit … in die irdische Welt nach Irland. An einen Ort, den die Herrin vom See in einer alten Sternenkarte fand. 

Die Suche nach der Bedeutung der machtvollen Himmelskörperkonstellation an Sonáranis führt Raven und Aylórien nach Aran. Eine Insel mit der verschollenen Kraft des Wassers im Atlantik. Dort begegnen beide einem geheimnisvollen Wesen. Muireall. In ihr herrscht die Macht der vier Elemente. Und als sie die Akeahsteine mit dem Zauber der Sonne sieht, die Aylórien um den Hals trägt, beginnt ihre Magie zu schwanken. Muireall zwingt Aylórien sie nach Kerantan an die Quelle des Selangore zu bringen und sie lähmt Raven mit einem gewaltigen Feuerzauber.

 Evolet, Ian und Quinlan treffen auf der Halbinsel Dingle auf das Volk der Göttin. Deren Existenz lässt die Wächter bitter erkennen, dass auch die Welt der Menschen von der Dunklen Zeit nicht verschont blieb. Liegen all die fehlenden Antworten in der Legende von Ýr? Einem Epos, das von einem Wesen erzählt, dessen Schicksal es ist, der großen Göttin ebenbürtig zu sein?
(Quelle: fehu)


Meine Meinung

Bei "Die Legende von Ýr" handelt es sich um den dritten Teil der "Wächter von Avalon"-Trilogie von Amanda Koch. Auch dieser konnte mich leider nicht so recht überzeugen. Nach den drei Teilen kommt mir vor allem der dritte Teil recht ungewöhnlich vor. In den ersten beiden Teilen konnte ich noch eine gewisse Verknüpfung erkennen. Der dritte Teil jedoch war mir persönlich etwas zu weit hergeholt. An und für sich war die eigentliche Geschichte für mich nach dem zweiten Band zu Ende und das dritte Buch eigentlich nicht notwendig.

Erwartungsgemäß hatte ich auch beim dritten Teil meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der Aufmachung des Buches. Die verschiedenen Sichtwechsel während eines Kapitels sind einfach nicht meins und auch die Länge der Kapitel hat mir nicht so recht gefallen. Ich bin einfach ein Leser, der bei einem Kapielende aufhört zu lesen, was bei 100 Seiten langen Kapiteln doch recht anstrengend ist. Da aber in den Kapiteln die Sicht/Geschichte/Hauptperson wechselt, ist der Wiedereinstieg oft schwierig. Man weiß nie so recht was/wer einen erwartet. Auch der Schreibstil an sich ist mir einfach zu ungewöhnlich. Mir fiel es sehr schwer der Geschichte flüssig zu folgen und die Orte und Namen auseinander zu halten. Mir gefallen Geschichten, die nur aus einer Sicht erzählt werden einfach besser. Auch hat man dadurch nicht so viele Wiederholungen von Erkenntnissen. Beispielsweise finde ich es sehr anstregend, wenn jemand etwas rausgefunden hat und ich das noch drei mal zu lesen muss, nur weil jede Figur es weiter erzählt. Auch die sehr blumige und recht "schnulzige" Sprache war einfach nicht meins.

Allgemein fehlte mir der Zugang zu den Charakteren. Weder konnte ich Sympathien aufbauen noch hat mich der Verlauf der Geschichte auf die Entwicklung der Charaktere gespannt gemacht. Vieles ist sicherlich den verschiedenen Sichtwechseln geschuldet.

Etwas, was mir am dritten Teil jedoch gut gefallen hat, ist der Spielort. Mit dem Aufbau der Fantasywelt konnte ich mich in den vorherigen Büchern wenig anfreunden. Der dritte Teil spielt jedoch größtenteils wieder in der normalen menschlichen Welt, was mir persönlich viel besser gefällt.

Fazit


Ein abschließender Teil der Reihe, der dem Stil der Autorin treu bleibt.
Mich konnte er aber leider nicht überzeugen..



Neuzugänge im Januar 2016

Dieses Monat habe ich mich wirklich sehr zurück gehalten. Das liegt allerdings hauptsächlich an meinen Challenges.. Ob ich auch weiterhin so standhaft allen Versuchungen widerstehen kann, weiß ich allerdings nicht :)
Im Januar sind gerade einmal zwei neue Bücher bei mir eingezogen, von denen ich eines bereits gelesen und rezensiert habe. Zumindest im Januar scheint der SuB-Abbau zu funktionieren!





Wir waren hier von Nana Rademacher

Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist. (Quelle: Ravensburger)





Talon - Drachenherz von Julie Kagawa

Seit sich das Drachenmädchen Ember und der St.-Georgs-Ritter Garret das erste Mal gesehen haben, ist ihr Leben aus den Fugen geraten. Sie sind dazu bestimmt, einander bis zum Tode zu bekämpfen, doch sie kommen nicht gegen die starken Gefühle füreinander an. Als Garret Ember in der Stunde der Entscheidung rettet, wird er als Verräter eingekerkert.

 Ember fasst den halsbrecherischen Entschluss, ihn mitten aus dem Hauptquartier der Georgsritter zu befreien. Das kann ihr aber nur mithilfe des abtrünnigen Drachen Cobalt gelingen. Doch wird der sein Leben aufs Spiel setzen, um seinen Erzfeind – und Rivalen um Embers Herz! – zu retten? Und falls der Plan gelingt: Welche Chance hätten die drei ungleichen Gefährten, wenn der Talonorden und die Georgsritter sie jagen?
(Quelle: randomhouse)



Habt ihr eines der Bücher schon gelesen?
Wie hat es euch gefallen?

[Rezension] Saphirblau von Kerstin Gier








Autor: Kerstin Gier

Titel: Saphirblau
Verlag: Arena-Verlag
Seitenanzahl: 400
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-401-06765-0
Preis: 12,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen den Zeiten. (Quelle: Arena-Verlag)


Meine Meinung

Leider kann mich auch der zweite Teil der Edelstein-Trilogie nicht richtig überzeugen. Ich liebe den Stil von Kerstin Gier und der macht natürlich auch dieses Buch besonders, aber für mich gibt es zu viele Lücken und Fragezeichen in der Geschichte, über die ich einfach nicht hinwegsehen kann. 

Gwendolyn habe ich ins Herz geschlossen. Ich mag dieses leicht verrückte, aufsässige Mädchen einfach. Auch den Wasserspeier Xemerius mag ich total. Für mich hat er den zweiten Teil zu einem schöneren Erlebnis gemacht. Aber mit Gideon kann ich nach wie vor nichts anfangen. Daher ist diese kleine Liebelei - mehr kann man dazu ja nicht unbedingt sagen - für mich auch völlig unverständlich. Gideon und Gwendolyn zicken sich eigentlich nur an, wenn sie überhaupt etwas miteinander zu tun haben.. Das macht für mich die "Liebesgeschichte" einfach nicht greifbar. 

Die Idee mit dem Zeitreisen finde ich an sich total klasse, auch wenn es für mich absolut unrealistisch und unvorstellbar ist. Mir gefällt, wie es umgesetzt ist und die Mission, die erfüllt werden muss. Trotzdem passiert mir einfach ein bisschen zu wenig. Das ganze Buch plätscherte für mich eigentlich einfach nur so vor sich her, bis es am Schluss wieder spannend war und man sich dringend an den dritten Teil machen muss. Alles in allem hätte ich mir einfach ein bisschen mehr erhofft. Mehr Zeitreisen - Mehr Spannung - Mehr Liebe!

Natürlich mach das Lesen trotzdem Freude! Kerstin Giers unverwechselbare Art hat mich noch an jede Geschichte gefesselt! Ich bin gespannt, was der dritte und letzte Teil noch an Geheimnissen offenbart. Die Silber-Trilogie hat mir bisher aber einfach noch einen Ticken besser gefallen!


Fazit


Eine gelungene Fortsetzung, 
trotzdem nicht restlos überzeugend!



[Rezension] Wir waren hier von Nana Rademacher









Autor: Nana Rademacher

Titel: Wir waren hier
Verlag: Ravensburger
Seitenanzahl: 352
Genre: Dystopie
ISBN: 978-3-473-40139-0
Preis: 14,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist. (Quelle: Ravensburger)


Meine Meinung

Wir waren hier ist meine erste deutsche Dystopie und ich bin von der erschaffenen Welt wirklich begeistert. Die Szenerie des Buches wirkt gerade zur jetzigen Zeit nicht mehr weit entfernt und das ist wirklich erschreckend.
 
Das Buch wird aus der Sicht von Anna erzählt. Anfangs lernen wir sie und ihre Welt durch Einträge ihres Blogs kennen. Anna ist 15 und lebt mit ihren Eltern in Berlin. Die Häuser sind zerbombt und die meisten Nachbarn und Freunde tot oder geflüchtet. Es herrscht eine Militärregierung und die Bevölkerung hungert und friert. Strom, Heizung, Internet sind alle nur selten verfügbar. Anna ist ein sehr mutiges und selbstständiges Mädchen. Sie tüftelt gerne und will sich der Regierung nicht unterwerfen. Als sie Ben kennenlernt, wird sie immer selbstständiger und nimmt ihr Leben selbst in die Hand.
 
Die Blogeinträge haben mir sehr gut gefallen. Man lernt die Welt so sehr gut und genau kennen. Man erfährt Annas Sorgen und Gedanken, was im zweiten Teil der Geschichte geringer ist. Der zweite Teil besteht aus einer gewohnten Erzählweise. Die Geschichte ist dadurch aber nicht weniger spannend. Anna muss sich vielen heiklen Situationen stellen und sieht sich vielen Gefahren gegenüber.
 
Die Geschichte wird sehr gut aufgebaut. Man versteht die Probleme dieser Zeit und die Gefahren. Man lernt Anna sehr gut kennen und fiebert mit ihr mit. Leider lässt der sorgfältige Aufbau kurz vor Ende nach. Das Ende ist etwas verwirrend und mir zu kurz gehalten. Gerade, weil das Buch in sich abgeschlossen ist, ist das sehr schade. Mir hätte es an dieser Stelle etwas detaillierter sein können. Aber nach der ersten Verwirrung finde ich das Ende sehr cool gewählt. Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes!
 
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, aber ich denke das Buch ist auch eher für eine jüngere Generation gedacht. Für mich ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Auch die Gestaltung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Das Cover ist sehr ansprechend und passend (auch wenn der Fernsehturm laut Geschichte nicht mehr steht - auf dem Cover aber vorhanden ist..). Alles in allem hat mir Das Buch wirklich sehr gut gefallen!

 

Fazit

 
Spannende deutsche Dystopie aus Berlin!


 
 
 
Vielen Dank an Vorablesen und den Ravensburger-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

[Rezension] Vergiss das mit dem Prinzen von Pippa Wright








Autor: Pippa Wright

Titel: Vergiss das mit dem Prinzen
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 416
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-38095-4
Preis: 8,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Rory Carmichael ist nach elf Jahren Beziehung – und damit sozusagen zum ersten Mal in ihrem Erwachsenenleben – wieder Single. Und obwohl Martin nicht unbedingt der Prototyp des Traummanns war, ihr Herz ist gebrochen! Rory flüchtet erst einmal zu ihrer Tante, um den Kopf wieder frei zu bekommen. Und wie gut, wenn auch gleich ein Ablenkungsplan parat steht: Triff dich mit so vielen unpassenden Männern wie möglich, schreibe eine Kolumne darüber, und stürze dich völlig haltlos kopfüber ins Chaos … (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

Aurora ist Single. Nach 11 Jahren Beziehung sieht sie sich völlig unerwartet einem Leben gegenüber, das sie so nie wollte. Ihre Freundin und ihre Tante überreden sie sich mit vielen unpassenden Männern zu treffen, um über ihren Ex hinwegzukommen. Sie hatte nie wirklich Dates und das führt natürlich zu vielen lustigen Situationen. Aurora durchläuft dabei verschiedenen Stufen. Anfangs ist sie natürlich am Boden zerstört und definiert sich selbst nur über die vergangene Beziehung. Aber nach und nach lernt sie sich selbst wieder zu finden.
 
Die Männer der Geschichte sind natürlich alle sehr speziell und absichtlich mit negativen Eigenschaften bestückt. Trotzdem haben mir die Dates viel Freude bereitet. Seit langem musste ich bei einem Buch mal wieder lachen, weil die Situation einfach so unmöglich war.  Leider kam mir das Ende etwas zu plötzlich und war für mich nicht so recht nachvollziehbar. An dieser Stelle hätte ich mir etwas mehr von allem gewünscht.
 
Das Buch war sehr locker und leicht geschrieben. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Die Geschichte ist sehr abwechslungsreich. Von Selbstzweifel bis bizarren und witzigen Situationen ist alles dabei. Für mich eine super Mischung!
 
 

Fazit


Humorvolles britisches Chic-Lit!
Abwechslungsreich und locker leicht geschrieben!
 

5 Books-Challenge für 2016

Über Youtube mache ich bei einer 5 Books-Challenge mit, die mir helfen soll meinen SuB ein ganzes Stück zu reduzieren. Aus meinem riesen SuB wurden mir daher 5 Bücher ausgesucht, die ich lesen muss, bevor ich mir neue Bücher kaufen darf! Dabei dürfen in einem Monat nicht mehr als 2 Bücher dieser 5 gelesen werde, damit man nicht schon im Januar fertig ist und fleißig weitershoppt. Und es gibt kein totales Buchkaufverbot, denn ein neues Buch im Monat ist erlaubt (egal ob geschenkt/gekauft/Reziexemplar). Sollte sich nicht an diese Regel gehalten werden, werden für jedes zusätzlich gekaufte Buch zwei neue Bücher aus dem SuB ausgesucht, die dann ebenfalls erst gelesen werden müssen, bevor die nächste Einkaufstour stattfinden kann. Einen Joker gibt es auch noch, denn werden in einem Monat mehr als 12 Bücher gelesen, darf sich ein weiteres Buch gegönnt werden! Ich bin gespannt, ob mir diese Challenge hilft das Bücherchaos zu Hause etwas einzudämmen..

Hier sind jedenfalls die 5 Bücher, die für mich ausgewählt wurden:




Stieg Larrson - Verblendung ( Seiten)
Jodi Picoult - Zerbrechlich (624 Seiten)




Justin Cronin - Die Zwölf (832 Seiten)
Andy P. Jones - Von wegen Liebe auf den ersten Blick (352) - bereits gelesen :)
Jussi Adler Olsen - Das Washington-Dekret (656 Seiten) *Ebook
Das sind alles ganz schöne Schinken (3136 Seiten insgesamt), aber umso besser, denn die dicken Bücher stehen immer besonders lange bei mir rum.. Wenn ihr mehr über die Bücher erfahren wollt, schaut euch am besten dieses Video von mir an :)







Welches der Bücher könnt ihr mir empfehlen?

[Rezension] Be with me von J. Lynn








Autor: J. Lynn

Titel: Be with me
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 432
Genre: New Adult
ISBN: 978-3-492-30573-0
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Teresa Hamilton wollte immer nur eines: Tänzerin werden. Doch als ihr großer Traum nach einer Verletzung plötzlich in weite Ferne rückt, ist es Zeit für Plan B: ein College-Abschluss. Kurz darauf trifft sie am Campus nicht nur ihren großen Bruder Cam, sondern auch dessen besten Freund Jase – der Teresa einst den unglaublichsten Kuss gegeben hat, den die Welt je gesehen hat. Danach hat er allerdings kein Wort mehr mit ihr gesprochen, und auch jetzt will er ganz offensichtlich nichts mit ihr zu tun haben. Nur warum brennt sich sein Blick dann noch immer so tief in ihr Herz? (Quelle: piper)


Meine Meinung

Bei "Be with me" handelt es sich um einen weiteren Teil der Reihe von J. Lynn. Wie es bei New Adult-Romanen häufig vorkommt, wird hier die Geschichte zweier Charaktere behandelt, die uns im ersten Teil "Wait for you" schon begegnet sind, aber keine Hauptrolle innehatten. Dieses Buch wird aus der Sicht von Theresa erzählt, der kleinen Schwester von Cam. Auch die Geschichte von Cam und Avery geht natürlich in diesem Teil weiter, wird aber aus einer anderen Perspektive beleuchtet. Mir hat es sehr gut gefallen, dass ich auch diese Geschichte noch etwas weiterverfolgen konnte, ohne davon gelangweilt zu werden!

Theresa ist eigentlich nur am Collage, weil sie sich ihr Knie verletzt hat. Ihren großen Traum Tänzerin zu werden, hat sie noch nicht aufgegeben und so ist das Collage für sie nur ein Plan B. Doch auf dem Collage kommt sie auch einem Jungen näher. Einem, der sehr unnahbar ist und sie schon ein Jahr lang in ihn verliebt ist. Die Liebesgeschichte in diesem Teil der Reihe hat mir sehr gut gefallen! Theresa ist zur Abwechslung mal keine Jungfrau mehr und ist damit nicht ganz so hilflos und unerfahren, wie die Mädels sonst häufig in solchen Romanen sind. Auch, dass wie ihre Geschichte schon aus dem ersten Teil kennen, die sich gravierend auf ihr jetziges Leben auswirkt, hat mir gut gefallen. Die Geschichte machte einen gut durchdachten Eindruck und war wirklich abwechslungsreich. Leider gibt es manche Stellen, die für mich weniger überzeugend waren. Beispielsweise konnte Theresa mit ihrem Bein sehr viele Dinge tun, die ich mir mit einem kaputten Knie nicht vorstellen kann. Auch kamen mir die Emotionen bezüglich ihren großen Traumes etwas zu kurz. Cams Verhalten fand ich in dieser Geschichte etwas überzogen und hat ihn für mich eher unsympathischer erscheinen lassen.

Über den Schreibstil von J. Lynn brauche ich wohl nicht mehr viel zu sagen. Das Buch ließ sich sehr flüssig lesen und die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet. In der Kommunikation der Charaktere konnten für mich genau die richtigen Emotionen hervorgebracht werden und auch den einen oder anderen bissigen Kommentar konnte ich mir lebhaft vorstellen. Vor allem aber konnten mich die Hintergrundgeschichten der beiden Hauptpersonen überzeugen. Zwischenzeitlich empfand ich die Geschichte als langatmig, aber gerade das Ende wurde dann noch einmal richtig spannend! Alles in allem für mich eine gelungene Fortsetzung. Auch in den zwei nächsten Teilen werden wieder andere Charaktere, die wir schon kennen, die Hauptrolle spielen und ich freue mich schon sehr auf ihre Geschichten!

Fazit


Eine tolle Fortsetzung!
Die neuen Charaktere bringen wieder frischen Wind in die Geschichte 
und konnten durch ihre eigene Vergangenheit punkten!



[Rezension] Von wegen Liebe auf den ersten Blick von Andy P. Jones








Autor: Andy P. Jones

Titel: Von wegen Liebe auf den ersten Blick
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 352
Genre: Roman
ISBN: 978-3442377688
Preis: leider nicht mehr verkäuflich 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


100 – eine magische Zahl für William Fisher, hat er es sich doch zum Ziel gesetzt, die Zahl seiner Eroberungen auf Teufel komm raus auf 100 zu bringen. Dafür schläft er unter anderem mit einer Kollegin, der Kollegin eines Freundes, der Freundin eines Freundes … und nähert sich so seinem Ziel. Dann die 99., Ivy … Ist das Liebe auf den ersten Blick? Blödsinn! Und doch geht ihm Ivy nicht mehr aus dem Kopf. Von seiner Vergangenheit darf sie auf keinen Fall erfahren. Doch dann zieht „sie ihm” den Boden unter den Füßen weg … (Quelle: amazon)


Meine Meinung

Von wegen Liebe auf den ersten Blick ist eigentlich durch und durch ein Buch, wie man es nach so einem Titel erwarten würde. Die Geschichte handelt von einem Mann "Fisher", der die 30 bereits überschritten hat und plötzlich wieder als Single dasteht. Fisher wird hauptsächlich von seinen Hormonen gesteuert und so nimmt dieses Buch einen typischen frauenverschleißenden Verlauf. Natürlich ist unter den vielen auch die Richtige dabei, die aber durch seine Art verschreckt wird. Ob Fisher aber rechtzeitig zur Vernunft kommt und sich ändern kann, das müsst ihr euch selber durchlesen!
 
Das Buch lies sich sehr gut lesen. Es war wirklich eine leichte Lektüre und schnell verschlungen. In die Charaktere reinfühlen konnte ich mich aber nicht wirklich. Nichtsdestotrotz sind die Charaktere sehr speziell und auf ihre Art auch liebswürdig. Das ganze Freundschaftskonstrukt hat mir sehr gut gefallen und auch die Nebenhandlungen waren interessant und besonders. Was die klischeehafte Handlung vermiest hat, haben die Charaktere eindeutig wieder rausgeholt!
 
Leider finde ich das Cover mehr als verwirrend, denn ein Hund kommt in der ganzen Geschichte überhaupt nicht vor. Auch das Pink finde ich für eine Geschichte aus Männersicht irgendwie unpassend. Da hätte sich der Verlag sicherlich etwas schöneres ausdenken können, aus meiner Sicht.
 
Alles in allem war es ein gutes und nettes Buch für zwischendurch. Man sollte aber auch nicht mehr als eine leichte Strandlektüre erwarten.
 



Fazit


 Eine leichte Lektüre mit interessanten Nebenhandlungen.
Der Hauptteil ist leider aber zu klischeehaft, um sich von der Masse abzuheben!