[Rezension] Betörende Dunkelheit von Jeaniene Frost

5/09/2017









Autor: Jeaniene Frost

Titel: Betörende Dunkelheit
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 352
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-442-38378-8
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Ein abtrünniger CIA-Agent treibt im Geheimen einen skrupellosen Plan voran. Nur die ehemalige Vampirjägerin Cat und ihr vampirischer Ehemann Bones können noch verhindern, dass es zum offenen Krieg zwischen Menschen und Untoten kommt. Doch jedes Geheimnis, das sie aufdecken, bringt sie und ihre Freunde in noch größere Gefahr. Denn es gibt Schicksale, die schlimmer sind als der Tod. Sollten Cat und Bones versagen, wäre ein kaltes Grab für die Ewigkeit noch ihr geringstes Problem …


Meine Meinung

Bücher über Vampire habe ich seit der "Biss"-Reihe nicht mehr gelesen und das ist schon ganz schön lange her. Ich war anfangs skeptisch, ob mir Vampire zusagen würden, aber war doch schnell vom Schreibstil überrascht. Das Buch lässt sich sehr locker und schnell lesen, was mich immer zum weiterlesen motiviert hat. Leider kann man das vom Inhalt nicht sagen.

Das Buch ist der siebte Teil einer Reihe und das merkt man auch. Es wird sehr viel wissen aus den vorherigen Bänden vorausgesetzt. Beziehungen, Freunde und Gestalten werden nicht erläutert und daher fiel mir der Einstieg relativ schwer. Im Zentrum der Geschichte stehen allerdings Vampire, die alle unterschiedliche Gaben zu haben scheinen. Etwas, was mich sehr verwirrt hat. Es gibt außerdem noch Guhle, die mir vorher noch nie begegnet sind und ich demnach ohne Erklärung wirklich wenig damit anfangen konnte. Ab und zu wurden zwar in die Vergangenheit zurückgeblickt, aber für mich hat das leider nicht ausgereicht.

Mir war die Geschichte insgesamt etwas too much. Die Wesen waren mir zu abgedreht, die Story zu konstruiert und die Charaktere nicht nahbar genug. Vermutlich kann der Reihen-Leser mehr mit den Charakteren anfangen als ich. 

Etwas, was mir wirklich gut gefallen hat, ist der Schreibstil. Das Buch ist sehr locker geschrieben und man kann durch die Seiten fliegen. Dadurch fiel mir das Weiterlesen nicht schwer, auch wenn mich die Geschichte so gar nicht gepackt hat. Ich kann mir aber vorstellen, dass das Buch für Fantasy-Leser etwas Schönes für zwischendurch ist. Das Buch ist gut geschrieben und wenn man am Anfang anfängt, kann man vieles von dem, was mich gestört hat, umgehen. Für mich war es aber leider nichts.

Fazit


Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Allerdings kann ich mir gut vorstellen, dass es für Fantasy-Leser ein gutes Buch für zwischendurch ist!


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