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[Rezension] Das Korallenhaus von Anna Levin












Autor: Anna Levin

Titel: Das Korralenhaus
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 384
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-38096-1
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Als die Meeresbiologin Nina in einem Haus bei Tazacorte ein altes Tagebuch und eine Kette aus schwarzen Korallen findet, ahnt sie nicht, dass dieser Fund ihr Leben für immer verändern wird. Sie kam nach La Palma, um bedrohte Korallenarten zu studieren, doch die Geschichte der Korallentaucherin Serena, die den Freitod im Meer suchte und von dem Hirten Mateo gerettet wurde, schlägt sie in ihren Bann. Denn sie erzählt von einer Liebe, wie Nina selbst sie sich immer erträumt hat. Woher aber kommen die Parallelen im Leben beider Frauen? Und wem ist Ninas Forscherteam ein Dorn im Auge? (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

Nina ist Forscherin mit Leib und Seele. Sie liebt die Natur und setzt sich auch beruflich ein diese vor der Zerstörung durch den Menschen zu schützen. Nachdem sie ihren Exfreund beim Fremdgehen erwischt hat, hält sie nichts mehr in Deutschland und so sagt sie einem Forschungsprojekt auf La Palma zu. Dort arbeitet sie zusammen mit den unterschiedlichsten Nationalitäten daran die Korallen in den Tiefen des Meeres zu untersuchen. Nicht jeder ist von ihrer Tätigkeit begeistert und so landen schnell die ersten Drohbriefe beim Team.

Etwas, was mir an dem Buch wirklich gefallen hat, ist die Beschreibung der Umgebung und den verschiedenen Tauchgängen. Das Buch hat richtig Lust auf Urlaub gemacht. Einerseits, weil die Orte so bildhaft beschrieben wurden. Andererseits, weil die Schönheit des Meeres so sehr hervorgehoben wurde. Leider war das aber auch das Einzige, was mich begeistern konnte.

Meiner Meinung nach ist dieses Buch nichts Halbes und nichts Ganzes. Es wurde versucht etwas Historisches in die Geschichte zu bringen, was an sich ganz nett war, aber irgendwie auch ohne Bedeutung. Es wurde versucht Spannung in die Geschichte zu bringen, was mir eher sehr gezwungen vorkam und wenig authentisch umgesetzt wurde. Es wurde versucht eine Liebesgeschichte einzubringen, die leider absolut nicht nachvollziehbar war. Das lag für mich an der Oberflächlichkeit, die das ganze Buch umgibt, denn die Charaktere und auch Kommunikation waren meiner Meinung nach wirklich abstrus. Mir zumindest haben sich beim Lesen die Zehennägel aufgestellt. Plötzliche Sinneswandel, Gefühle oder auch Schwierigkeiten waren völlig aus der Luft gegriffen und einfach nicht authentisch. Es fehlte mir an Tiefe, an normaler Kommunikation, an angemessenen Emotionen und an einer feineren Beschreibung der Charaktere. 

Der Schreibstil war für mich sehr ruckelig. Ich bin immer wieder über Sätze oder Formulierungen gestolpert. Während des Lesens habe ich mich wirklich gelangweilt und kann dieses Buch leider nicht weiterempfehlen. Ich wünschte, ich könnte etwas anderes sagen, aber ich habe sehr oft daran gedacht das Buch einfach abzubrechen und auszusortieren. Letzteres mache ich jetzt auf jeden Fall.


Fazit


Leider konnte mich die Geschichte überhaupt nicht fesseln. Hölzerne und oberflächliche Dialoge wechseln sich ab mit unauthentischen Charakteren und wenig Nachvollziehbarkeit. Für mich leider ein ziemlicher Flop..




[Rezension] Einfach. Für dich von Tammara Webber*








Autor: Tammara Webber

Titel: Einfach. Für dich.
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 512
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7341-0150-2
Preis: 8,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Früher war Landon Maxfields Leben perfekt. Vor ihm lag eine wunderbare Zukunft – bis eine Tragödie seine Familie zerstörte. Seitdem hat er vor allem eines verloren: die Hoffnung. Doch als er am College Jacqueline begegnet, wünscht er sich plötzlich, immer für sie da zu sein. Auch wenn er damit alle Regeln bricht, verliebt er sich in sie. Und er weiß: Um mit Jacqueline zusammenzusein würde er alles wagen – sogar der Vergangenheit ins Auge zu sehen … (Quelle: blanvalet)


Meine Meinung

Nachdem ich "Einfach. Liebe." der Autorin wirklich grandios fand und noch länger an die beiden Hauptcharaktere gedacht habe, wollte ich die anderen Bücher der Reihe auch unbedingt lesen. Mir war bewusst, dass es sich bei diesem zweiten Teil um die männliche Sicht des ersten handelt. Da allerdings die Vergangenheit von Lucas mehr beleuchtet werden sollte, wollte ich das Buch trotzdem ausprobieren. Normalerweise mache ich nämlich einen großen Bogen um diese Sichtwechsel-Romane.

In "Einfach. Für dich." dreht sich hauptsächlich alles um Lukas. Jedes Kapitel besteht aus zwei Teilen: eines aus seiner Vergangenheit während seiner Highschoolzeit und eines aus der Gegenwart am Collage. Die Geschichte der Gegenwart fand ich wie erwartet weniger spannend. Es ist die gleiche Story, wie im ersten Teil mit wirklich nur wenig Zusätzen. Auch waren meiner Meinung nach die Schilderungen aus männlicher Sicht weniger romantisch, mitreißend und gefühlvoll. Vieles, was ich am ersten Teil schön fand, wurde hier nur kurz wiedergegeben und konnte mich demnach nicht so richtig mitnehmen. Auch Lukas Gedanken haben mir den Hauptcharakter irgendwie eher unsympathischer gemacht, was ich wirklich schade fand.

Die Vergangenheit beleuchtet natürlich sehr genau, was mit Lukas nach seinem schlimmen Trauma passiert, wie er versucht das Ganze zu kompensieren und wie sich sein Leben verändert. Zwar war das teilweise interessant, da der Leser das aus dem ersten Teil aber auch schon wusste, konnte mich auch das leider nicht begeistern. Der Lukas in der Vergangenheit war mir total unsympathisch und für die Liebesgeschichte waren für mich diese Informationen einfach nicht notwendig. Mir hat das auch dem ersten Teil völlig ausgereicht. Gerade, da man ja auch weiß wie die Geschichte endet, ist jegliche Spannung im Buch verloren gegangen.

Zwar ließ sich das Buch wieder sehr gut lesen, aber da ich die Story langweilig fand und den Inhalt bereits kannte, habe ich mich über einen sehr langen Zeitraum durch das Buch gequält. Mich konnten die Emotionen hier leider gar nicht packen! Nichtsdestotrotz ist dieser zweite Teil in Hinblick auf den dritten interessant, da wir hier den Hauptcharakter des letzten Bandes kennen lernen. Ansonsten kann ich das Buch, zumindest für Leser, die Wiederholung eines Buches aus männlicher Sicht auch nicht mögen, leider nicht weiterempfehlen.


Fazit


Auch wenn dieser zweite Teil aus männlicher Sicht mehr zu bieten hat, als das in vielen anderen Büchern dieser Art der Fall ist, konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Mir persönlich war das Buch einfach zu langweilig, gerade weil ich die eine Hälfte der Geschichte ja schon kannte.




Vielen Dank an den blanvalet-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!


Die Reihe:
2) Einfach. Für dich.

[Rezension] Letting go - Wenn ich falle von Molly McAdams












Autor: Molly McAdams

Titel: Letting go - Wenn ich falle
Verlag: Mira Taschenbuch
Seitenanzahl: 352
Genre: New Adult
ISBN: 9783956499609
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Schon mit dreizehn Jahren wusste Grey, dass Ben der Eine ist. Sie war so sicher, dass sie für immer mit ihm zusammen sein würde. Aber drei Tage vor der Hochzeit stirbt er an einem unerkannten Herzfehler. Ihr gemeinsamer bester Freund Jagger ist der Einzige, der Grey durch die schreckliche Trauer und vielleicht zurück ins Leben helfen kann. Sie vertraut ihm bedingungslos und könnte vielleicht mehr für ihn empfinden. Doch würde sie damit nicht ihre Liebe zu Ben verraten? (Quelle: Harper Collins Germany)


Meine Meinung

Leider muss ich direkt am Anfang sagen, dass mir wieder einmal ein Buch von Molly McAdams nicht gefallen hat. Zuvor hatte ich "Taking Chances" von ihr gelesen und war geradezu entsetzt von dem Inhalt des Buches. Ganz so schlimm ist es bei diesem Buch nicht, aber trotzdem bin ich alles andere als überzeugt.

Grey will ihre große Liebe Ben heiraten, doch nur wenige Tage vor der Hochzeit stirbt er plötzlich und ihre Welt bricht zusammen. Auch zwei Jahre später will sie den Verlust ihrer großen Liebe nicht wahr haben. Ihr bester Freund Jagger ist dabei immer an ihrer Seite und hilft ihr ihren Collage-Abschluss zu schaffen. Im Anschluss ziehen beide zurück in ihre Heimatstadt, wo neben ihren Familien natürlich auch viele Erinnerungen an ihre Liebe zu Ben warten.

Jagger wird zwar als harter Typ beschrieben, der gerne unüberlegte und riskante Sachen macht, kommt aber zwischen den Zeilen eher als ziemlicher Warmduscher rüber. Sein ganzes Leben ist er bereits in Grey verliebt und macht alles damit sie glücklich ist. Er stellt ihre Gefühle über seine und redet gefühlt nur über Gefühle. Als er Grey seine Liebe gesteht, verändert sich ihre Freundschaft und damit auch ihr ganzes Leben.

Nachdem Jagger seiner Grey seine Liebe gesteht, flüchtet sie zwar erstmal. Doch als er ihr hinterher zieht, werden die beiden ziemlich schnell ein Paar. Für mich als Leser viel zu plötzlich und absolut nicht nachvollziehbar. Die Autorin führt die Geschichte zwar immer wieder auf die Gewissenbisse bezüglich ihres gemeinsamen Freundes Ben, aber auch das für war für mich absolut nicht authentisch. Die Gefühle sowohl Wut, Trauer oder Zerrissenheit waren für mich nicht fühlbar. 

Etwas, was mich ebenfalls an diesem Buch gestört hat, ist der Schreibstil! Das Buch ließ sich zwar gut lesen, aber die Kommunikation der Protagonisten war meiner Meinung nach ziemlich haarsträubend. Nicht nur. dass die gesamte Stadt scheinbar nur über Gefühle redet, was mir ziemlich unrealistisch vorkam, waren viele Wendungen in den Gesprächen doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Für mich war die Geschichte, die Kommunikation und der Verlauf absolut nicht authentisch..

Ich hatte schon nach 30% des Buches eigentlich das Bedürfnis das Buch abzubrechen und finde es im Nachhinein schade, dass ich es nicht getan habe - so leid es mir auch tut das schreiben zu müssen. Die Geschichte wurde nicht besser und zum Ende hin überschlugen sich die Klischees und die Happy Ends. Mir war das alles etwas zu viel des Guten. Mich hatte auch schon in "Taking Chances" gestört, dass alle Menschen so unglaublich verständnisvoll waren. Leider ist das auch in diesem Buch wieder der Fall. Egal was vorgefallen ist, niemand ist auf irgendwen wirklich sauer und alle können immer alles verstehen. Das war einfach nicht meins! Wenn jemand etwas dummes tut, muss es auch in Liebesgeschichten einfach mal knallen. Die Autorin hat dies zwar versucht, aber für mich ist dieser Versuch ziemlich gescheitert. Für so eine Thematik fehlte einfach der Tiefgang und das Gefühl in der Geschichte.


Fazit


Alles in allem kann ich dem Buch leider nicht mehr als 2-Lesezeichen geben. Für mich war die gesamte Geschichte absolut nicht authentisch und nicht nachvollziehbar. Die Charaktere waren mir zu rosarot und der Verlauf der Geschichte erst recht. Leider bin ich alles andere als überzeugt und werde um die Autorin in Zukunft einen Bogen machen..




Vielen Dank an den Mira Taschenbuch Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

[Rezension] Die Blutmauer von Raimon Weber








Autor: Raimon Weber

Titel: Die Blutmauer
Verlag: Ullstein
Seitenanzahl: 272
Genre: Thriller
ISBN: 9783548288369
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Potsdam im Dezember 1989. Seit wenigen Tagen ist die Mauer geöffnet. Die Bürger der DDR verlassen ihr Land in Scharen. Inmitten der zerfallenden Strukturen versucht Martin Keil, Hauptmann der Kriminalpolizei, eine Mordermittlung zu leiten: Am Ufer des Potsdamer Jungfernsees wurde die nackte Leiche eines hochrangigen Lokalpolitikers gefunden. Er wurde zusammengeschlagen und erdrosselt. Hilfe erhofft sich Martin Keil von der Gerichtsmedizinerin Anne Rösler, mit der er ein Verhältnis hat. Beide sind in einem staatlichen Heim aufgewachsen. Was Keil nicht weiß: Der Täter hat sich bereits sein nächstes Opfer gesucht. Und es gibt Videoaufnahmen von der Tat. Keil traut seinen Augen kaum, denn er ist sich sicher, den Mörder zu erkennen ... (Quelle: Ullstein)


Meine Meinung

 
Ein Thriller, der zur Zeit der Grenzöffnung der DDR spielt, klangt für mich ziemlich spannend. Leider wurde dieses Potential für mich nicht ausreichend genutzt. Die kleinen Einblicke und Ideen, die der Autor in die Geschichte eingebracht hat, haben mir sehr gut gefallen. Leider waren sie mir aber insgesamt zu oberflächlich. 

Als Hauptkomissar Martin Keil seine Ermittlungen zu einem Mord an einem hohen Parteimitglied aufnimmt, ahnt er noch nicht worin er verstrickt wird. Erst als weitere Morde passieren und ihm die Videokassetten mit den gefilmten Morden erreichen, weiß er, dass er gezielt ausgewählt wurde. Schnell kann er nicht mehr auseinanderhalten wem er trauen kann und wer auf der Seite der Bösen steht. Aus diesem Grund begibt er sich alleine auf die Suche nach den Gründen für die Morde und gerät mitten in ein Wespennest des Bösen.

Leider haben mich aber vor allem diese Alleingänge ziemlich genervt. Ich denke einfach nicht, dass sich Polizisten ohne Waffen mitten ins Getümmel schmeißen. Es wurde zwar verdeutlicht warum er niemandem trauen kann, aber wirklich konsequent ist er dabei nicht. Mich konnte die Geschichte leider nicht wirklich überzeugen, gerade weil ich weder den Hauptcharakter noch die Zusammenhänge realistisch fand.

Insgesamt wird in der ganzen Geschichte eher an der Oberfläche gekratzt. Die Beschreibungen von Personen fielen sehr kurz und knapp aus und ich konnte mir kein richtiges Bild der handelnden Personen machen. Weder konnte ich Sympathien zu den Charakteren aufbauen, noch konnte ich wirkliches Interesse am Verlauf eines Charakters aufbauen. Lesen ließ sich das Buch zwar sehr schnell, aber die langen Kapitel finde ich trotzdem recht ungünstig. Das ganze Buch besteht nämlich lediglich aus 5 Kapitel, was auch bei so wenig Seiten einfach zu wenig sind.

Leider musste ich auch für das Ende noch ein Lesezeichen abziehen. Für mich war es einfach ein bisschen zu viel des Guten! Man hätte aus der Geschichte meiner Meinung nach wirklich mehr rausholen können und vor allem die Merkmale der DDR einfach noch mehr hervorheben können. So konnte mich das Buch leider nicht von sich überzeugen..


Fazit


Ein Thriller mit guten Ideen, die für mich aber nicht ausreichend genutzt und umgesetzt wurden. Leider ist die Geschichte insgesamt etwas zu oberflächlich geschrieben.



Vielen Dank an den Ullstein Verlag für dieses Rezenionsexemplar!

[Rezension] Kidnapped von Chelsea Cain








Autor: Chelsea Cain

Titel: Kidnapped
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 384
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-7341-0041-3
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Als sechsjähriges Mädchen gekidnapped, fünf Jahre später befreit – ganz Amerika verfolgte damals den Entführungsfall der Kick Lannigan. Jetzt ist Kick einundzwanzig. Geübt in Kampfsportarten und auf dem Schießplatz, hat sie sich ein Leben aufgebaut, in dem sie sich sicher fühlt. Bis ein Mann namens John Bishop ungebeten in ihrer Wohnung auftaucht. Bishop spürt vermisste Kinder auf. Er ist überzeugt, dass nur Kick ihm in seinem aktuellen Fall helfen kann, und er akzeptiert kein Nein als Antwort. Doch um die entführten Kinder zu retten, muss Kick eine Reise in ihre eigene dunkle Vergangenheit wagen – eine Reise, die tödliche Gefahren birgt… (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

 
Der Klappentext dieses Buches hat mich schon bei den Neuerscheinungen damals total angesprochen. Jetzt konnte ich es als Mängelexemplar ergattern und habe es auch sogleich verschlungen. Die Thematik um die vermissten Kinder (und auch das Leben dieses gefundenen Kindes) hat mich wirklich neugierig gemacht. Leider konnte mich das Buch letztendlich aber nicht von sich überzeugen.

Am Anfang des Buches ist der Leser bei der Befreiung von Kick aus den Händen ihrer Entführer dabei. Doch die eigentliche Geschichte spielt 10 Jahre später, wo Kick es sich zur Aufgabe gemacht hat verschwundene Kinder zu retten. Neben dem Umgang mit Schusswaffen hat Kick die vergangenen Jahre damit verbracht ein Ass in Selbstverteidigung und Kampfsport zu werden. Sie ist ein sehr eigenwilliger Charakter, mit dem man Anfangs Mitleid hat. Bei mir ist das allerdings recht schnell umgesprungen. Kick ist ein sehr egozentrischer Mensch, der sich nicht viel aus den Menschen in ihrer Umgebung macht. Lediglich ihr Freund James und ihr Hund Monster sind in ihrem Leben wichtig. 

Als plötzlich ein fremder Mann sie bittet mit ihr nach den jüngst vermissten Kindern zu suchen, ist sie zwar erst skeptisch, aber trotzdem schnell mit an Bord. Auch bei der Suche nach den Kindern zeigt sich schnell, dass Kick gerne einfach tut, was ihr gefällt. Sie kontaminiert Tatorte, bricht Dinge auf eigene Faust auf und ist sich hinterher keiner Schuld bewusst. Mir war sie ein wirklich sehr unsympathischer Charakter. Natürlich sind ihre Hintergründe tragisch, aber dass sich daraus so eine selbstgefällige Frau entwickelt, hat mich einfach nicht überzeugt.

Das Buch ist aus Sicht der dritten Person geschrieben und zeigt neben den aktuellen Ermittlungen auch immer wieder kleine Szenen aus Kicks Vergangenheit. Mir persönlich war das trotzdem zu wenig. Im Allgemeinen war der Thriller für mich sehr oberflächlich. Der Leser erfährt einfach zu wenig über die Zusammenhänge und Täter. Auch dass in den letzten 10 Jahren scheinbar nichts in Sachen Ermittlungen passiert ist, fand ich sehr unrealistisch. Der Schreibstil war aber sehr flüssig und die Seiten ließen sich sehr schnell weglesen. Trotzdem hat mich Kick und auch der Verlauf der Handlung irgendwann nur noch genervt. 

Leider war vor allem das Ende für mich ein Grund für die relativ schlechte Bewertung. Das Ende der Ermittlungen war für mich völlig an den Haaren herbeigezogen und wenig authentisch und auch das Ende des Buches eher ein Grund, um mit den Augen zu rollen. Zwar ist ein scheinbar der Auftakt einer Reihe, aber mir hat dieser erste Teil wahrlich ausgereicht. 

Fazit


Leider konnte mich das Buch trotz spannender Grundthematik nicht von sich überzeugen.
Die Geschichte ist sehr konstruiert und oberflächlich, was bei mir eher Missmut als Mitfiebern hervorgerufen hat.



[Rezension] Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit dir von Pippa Wright*









Autor: Pippa Wright

Titel: Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit dir
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 448
Genre: Roman
ISBN: 978-3-7341-0262-2
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Esther und Laura sind die besten Freundinnen seit sie sieben Jahre alt sind, und auch Jahre später stehen sie einander noch immer sehr nah. Als Esther erfährt, dass Laura spurlos verschwunden ist, lässt sie alles stehen und liegen und macht sich auf die Suche nach ihrer Freundin. Der einzige Hinweis, den sie hat, ist eine kryptische E-Mail von Laura: »Ich lasse mich von Drew Barrymore leiten – wie immer, du weißt schon.« Um zu verstehen, was passiert ist, und was um Himmels willen Drew Barrymore damit zu tun hat, muss Esther in die Vergangenheit blicken – zurück zu den Geheimnissen, die ihre Freundschaft verbinden … (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

 
Normalerweise habe ich die Bücher von Pippa Wright wirklich gerne gelesen. Ihre bisherigen Büchern waren immer leicht und spritzig mit einer Portion Humor. Ich bin davon ausgegangen, dass mich dieses Buch sehr gut unterhalten wird, aber leider war hier alles anders.

Die Geschichte handelt von Esther und Laura - zwei Freundinnen, die sich schon von Kindesbeinen an kennen. Abwechselnd wird aus der heutigen Zeit berichtet, in der Laura spurlos verschwunden ist, und der Vergangenheit. Durch die Vergangenheit lernt man die beiden Frauen, die heute um die 30 sind, sehr gut kennen. Leider hat mir die Rückblende aber nicht geholfen ihre Freundschaft zu verstehen. Aus den Gegenwartsszenen weiß der Leser ja, dass sie auch heute noch beste Freundinnen sind. Warum ist mir allerdings ein Rätsel. Für mich war Laura eine intrigante Zicke, die alles nur zu ihrem Vorteil ausnutzt. Sie macht in der Vergangenheit echt Dinge, die ich in keiner Freundschaft akzeptieren würde! Daher fiel es mir wirklich schwer das Ganze nachzuvollziehen. Esther dagegen ist als Jugendliche etwas dicklicher und daher ihr ganzes Leben lang eher unsicher und folgsam. Da sie selbst aber auch schon in der Vergangenheit merkt, was für eine schlechte Freundin Laura ist, waren sie mir beide absolut unsympathisch. Dadurch wirkte die ganze Geschichte für mich leider ziemlich an den Haaren herbeigezogen. Auch der Handlungen der Gegenwart, waren für mich sehr zweitrangig und recht unglaubwürdig.

Der Wechsel zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit hat mir an sich gut gefallen. Schade war nur, dass sich 95% des Buches um die (abstruse) Freundschaft von Esther und Laura dreht. Das Verschwinden von Laura spielt in dem Buch eigentlich kaum eine Rolle. Auch die Auflösung fand ich leider wenig gelungen. Der Humor der anderen Bücher war hier überhaupt nicht spürbar. Die Autorin scheint mit "Wenn du aus der Reihe tanzt, tanze ich mit dir" einen ernsteren Roman geschrieben zu haben. Leider habe ich auch unter dem Titel einfach etwas anderes erwartet. Der Schreibstil war aber trotzdem gewohnt gut und man konnte die Geschichte flüssig lesen. Trotzdem habe ich immer wieder überlegt das Buch abzubrechen, weil mich die Charaktere so sehr genervt haben.

Da beide Charaktere große Drew Barrymore Fans sind, gab es sehr viele Anspielungen aus ihren Filmen und aus ihrem Leben, was mir persönlich gut gefallen hat. Die Verknüpfung der Geschichte mit dem Star fand ich sehr gut gemacht und einfach mal etwas besonderes. Trotzdem fand ich das Buch alles in allem enttäuschend.

 

Fazit


Leider habe ich von dem Buch etwas ganz anderes erwartet.
Für mich war die im Zentrum stehende Freundschaft leider auch der Grund, warum mir das Buch nicht gefallen hat..
 



Vielen Dank an blanvalet für dieses Rezensionsexemplar!




[Rezension] Das Geheimnis von Ella & Micha von Jessica Sorensen









Autor: Jessica Sorensen

Titel: Das Geheimnis von Ella & Micha
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 288
Genre: New Adult
ISBN: 978-3-453-41772-4
Preis: 8,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Ella liebt Micha, und Micha liebt Ella – es könnte so einfach sein. Doch Ella will mit ihrem alten Leben, das es nicht immer gut mit ihr gemeint hat, endlich abschließen. Sie zieht in eine andere Stadt, beginnt mit dem College und will alles vergessen. Vor allem auch Micha. Doch die Vergangenheit lässt sie nicht los, und ihre Gefühle sind stärker als jede Vernunft…
(Quelle: randomhouse)

Meine Meinung

Nach langer Zeit hatte ich mal wieder Lust auf ein Buch aus der New Adult-Richtung.. Leider habe ich für meinen Geschmack absolut zum Falschen gegriffen. Dieses Buch hat so ziemlich alles vereint, was ich an Geschichten nicht mag und konnte mich daher nicht überzeugen.

Ella ist von zu Hause geflüchtet. In der Hoffnung alles hinter sich zu lassen, verschwindet sie ans College nach Las Vegas, ohne ihren Freunden zu sagen wohin sie geht. Von heute auf morgen war sie verschwunden und hinterlässt damit ein Loch in Michas Leben, ihrem besten Freund, der so gerne mehr als das wäre. Die eigentliche Geschichte spielt allerdings 8 Monate nach Ellas Verschwinden, denn in den Ferien ist sie gezwungen für ein paar Wochen nach Hause zu fahren und sich ihren Problemen zu stellen. 

In Las Vegas hat Ella sich in ein neues Mädchen verwandelt, das so gar nicht zu dem passen will, was sie für Micha war. Auch Ella ist mit ihrem neuen Ich unglücklich, denn Zuhause  merkt sie, dass sie ihr Schauspiel nicht lange durchhält. Ella war mir anfangs noch etwas sympathisch. Sie hat versucht ihrem schlechten Umfeld zu entkommen und ein neues Leben anzufangen. Doch kaum ist sie wieder in der Heimat hat sie sich in ein Mädchen verwandelt, das ich einfach nicht mochte. Sie hat merkwürdige Freunde, ist vorlaut und hätte sicherlich auch kein Problem damit sich mit anderen zu prügeln. Ihr bester Freund Micha ist begnadeter Gitarrist und Tuner. Letzteres hat mir leider alles an ihm vermiest.. Ich hatte die ganze Zeit einen Möchtegern-Proleten im Kopf, dessen Anziehungskraft auf Mädels sich bei mir so gar nicht einstellen wollte. Auch sein Verhalten gegenüber Ella fand ich mehr als fragwürdig. Das sie darauf so sehr anspringt allerdings noch mehr.

Insgesamt fand ich die Geschichte furchtbar oberflächlich. Die Geheimnisse und Emotionen stecken irgendwo zwischen den Zeilen, wollen sich aber nicht so richtig zeigen. Die Kommunikation der Charaktere war für mich oft zusammenhangslos und nichtssagend. Der gesamte Verlauf der Geschichte hat mich eher mit einem Kopfschütteln zurückgelassen, da ich es einfach nicht authentisch fand. 

Das Gute am Buch war der Schreibstil von Jessica Sorensen, denn die Seiten ließen sich zum Glück sehr schnell lesen. Auch die sehr kurzen Kapitel und die geringe Seitenzahl haben zum Lesevergnügen beigetragen. Allerdings hätte es der Geschichte wohl besser getan, wenn uns die Autorin mehr Seiten gegönnt hätte und damit auch eine tiefergehende und emotionalere Geschichte. Ich bin leider wirklich enttäuscht von der Geschichte und das, obwohl ich mich eigentlich sehr darauf gefreut hatte.


Fazit


Für mich war es leider eine absolut unrealistische und oberflächliche Liebesgeschichte, die ich wirklich nicht weiterempfehlen kann..



[Rezension] After Love von Anna Todd








Autor: Anna Todd

Titel: After Love
Verlag: Heyne
Seitenanzahl: 944
Genre: Roman/ New Adult
ISBN: 978-3453491182
Preis: 12,99€ 
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Inhalt


Gerade als Tessa die wichtigste Entscheidung ihres Lebens getroffen hat, ändert sich alles. Die Geheimnisse in ihrer Familie und der Streit darüber, wie ihre Zukunft mit Hardin aussehen soll, bringen alles ins Wanken. Zudem schlägt Hardin immer noch um sich, anstatt Tessa zu vertrauen, und der Kreislauf aus Eifersucht, Zorn und Verschmelzung wird immer zerstörerischer. Noch nie hatte Tessa so intensive Gefühle, war so berauscht von einem Menschen. Aber reicht die Liebe allein? (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

Nachdem sich schon im zweiten Teil "After Truth" herauskristallisiert hat, dass mich Tessa und Hardin ziemlich nerven, sollte es wenig überraschen, dass die beiden mir in diesem Teil nur noch auf den Senkel gegangen sind. Leider muss ich sagen, dass für mich dieser dritte Teil absolut keine Geschichte hatte. Es ist weder etwas Spannendes noch etwas Aufregendes passiert, sodass für mich das Lesen wirklich schleppend voranging.
 
Die Charaktere sind für mich einfach überspitzt und komplett unsympathisch. Die meiste Zeit konnte ich leider nur Dinge denken wie: "selbst Schuld, wenn du dich mit so jemandem abgibst" oder "was für ein Mensch lässt bitte so mit sich umgehen?". Ich kann Hardin einfach nicht leiden. Schon die Kapitel aus seiner Sicht sind für mich ein Graus, weil es mich einfach nur nervt in jedem Satz "verdammt", "fuck" oder "was zum Teufel" zu lesen. Sein besitzergreifendes Gehabe, seine Gewalt und sein Umgang mit einfach jedem, sind für mich ein No Go und demnach kann ich der ganzen Person nichts abgewinnen. Ich verstehe echt nicht, wie da jemand ins Schwärmen kommen kann. Ich hoffe mittlerweile, dass er im letzten Teil stirbt, damit Tessa wenigstens dann ein schönes Leben haben kann. Von allein wird es dieses viel zu naive und regelrecht dumme Mädchen wohl niemals schaffen. Für mich ist sie wie eine Frau, die immer wieder zurück zu ihrem schlagenden Mann geht, weil sie sich irgendwelche Liebe einredet. Ich kann Tessa einfach null verstehen und ihre Gedanken wirken auf mich leider wirklich dämlich. Es wird zwar versucht sie in diesem Teil etwas selbstbewusster erscheinen zu lassen, aber da sie niemand ernst nimmt, wirkt es fast ein bisschen lächerlich. Für mich ist wirklich nichts an diesem beiden Charakteren erstrebenswert, weshalb auch kein Lesevergnügen aufgekommen ist.

Einzig positiv hervorzuheben ist für mich der Schreibstil von Anna Todd. Auch wenn dieses Buch wirklich viele Seiten hatte, kamen mir diese gar nicht so viel vor. Durch ihren lockeren und leichten Stil, verfliegen die Seiten ziemlich schnell. Auch wenn ich mit der vulgären Sprache von Hardin nichts anfangen kann, mag ich ihre Satzbildung und Wortwahl ansonsten sehr gerne.

Leider war dieser dritte Teil der After-Reihe für mich ein ziemlicher Reinfall. Es war zu einfach zu wenig Story und viel zu viel Tessa und Hardin. Bestimmt 90% dieses Buches bestehen aus völlig sinnlosen Streitereien oder Prügeleien. Für mich hatte dieser Teil keine Highlights oder Erkenntnisse. Zwar hat Anna Todd am Ende versucht einen kleinen Cliffhanger einzubauen, aber ehrlich gesagt, hat er mich nach den vorherigen Szenen einfach nicht mehr interessiert. Ich hoffe wirklich sehr, dass im vierten und für mich definitiv letzten Teil etwas Aufregendes und Unerwartetes passiert, denn im Moment habe ich das Gefühl, dass die Geschichte nach den ersten 1,5 Bänden fertig erzählt hätte sein können.

 

Fazit


Wer auf eine Mischung aus Neandertaler und getretener Hundewelpe steht - das Buch ist dann wohl perfekt für euch! Für mich war es ein Buch ohne Story oder Erkenntnisse..
Leider bin ich von diesem Teil mehr als enttäuscht und vor allem extrem genervt von der Handlung bzw. den Charakteren. Ein Buch, bei dem man froh ist, wenn es endlich vorbei ist!




Reihe:

3) After Love
4) After Forever
5) Before us
6) Nothing more
7) Nothing less







[Rezension] Küsse zum Frühstück von Claire Calman









Autor: Claire Calman

Titel: Küsse zum Frühstück
Verlag: Droemer-Knaur
Seitenanzahl: 527
Genre: Roman
ISBN: 978-3426511008
Preis: 6€ 
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Inhalt


Georgia weiß sehr genau, wer sie ist: die Vernünftige. Die, auf die man sich verlassen kann und die mit einer Engelsgeduld die Macken ihrer Familie ausbügelt. Kein Wunder, dass sich Georgia mit Stephen einen Mann ausgesucht hat, der vor allen Dingen eins ist: verlässlich und ruhig. Der Fotograf Leo ist das genaue Gegenteil. Und Georgia ist sich sicher: Von so einem Mann solle man sich besser fernhalten. Oder? (Quelle: Klappentext)


Meine Meinung

Ich habe es getan! Ich habe tatsächlich ein Buch von meinem SuB befreit, das sage und schreibe 6 Jahre lang ungelesen in meinem Regal hatte. Zwar bin ich froh, dass ich das Buch endlich gelesen habe, aber gelohnt hat es sich nicht unbedingt..
 
Georgia steht mitten im Leben. Sie arbeitet als psychologische Beraterin, hat einen perfekten Mann an ihrer Seite und eine außergewöhnliche Familie. Sie ist glücklich mit ihrem Leben, denn es ist genauso, wie sie es sich immer vorgestellt hat. Georgia hat schon früh ihre Mutter verloren und ist sozusagen die Ersatzmutter ihrer jüngeren Geschwister geworden. Hierdurch ist sie allerdings auch zum Ordnungsfanatiker mutiert. Auch mit Mitte 30 kümmert sie sich ohne Unterlass um ihre kleine Schwester, die mit Mitte 20 alleine nicht lebensfähig ist und um die Ordnung im Hause ihres Vaters. Anfangs war mir Georgia noch sympathisch, aber je länger die Geschichte wurde, desto nerviger fand ich sie. Es war geradezu so, als wolle sie die wahre Welt nicht sehen und auch ihre Gedanken waren meiner Meinung nach völlig abwegig. Georgia, ihr Freund Stephen und auch ihre Familie wurden alle sehr klischeehaft beschrieben, sodass ich irgendwann die Lust an der Geschichte verloren habe.
 
Das Buch ließ sich zwar ganz gut lesen, war aber alles in allem einfach zu lang. Gerade durch das Ende musste ich mich wirklich quälen. Das eigentliche Ende der Geschichte passierte dann allerdings auf wenigen Seiten, was ich auch eher enttäuschend fand. Wirklich überraschen konnte die ganze Geschichte leider auch nicht. Dadurch, dass sich die Autorin einem Klischee nach dem anderen bediente, war der Verlauf der Geschichte sehr offensichtlich.
 
Etwas irritierend fand ich die vielen kleinen Abschnitte innerhalb eines Kapitels. Auch, dass manchmal ein Zeitsprung in die Vergangenheit innerhalb eines Kapitels stattfand und man beim Lesen aus der Ich-Perspektive plötzlich in der dritten Person landete, hat mir nicht wirklich gefallen. Es war natürlich schön auch aus Georgias Vergangenheit zu erfahren, aber wie es in diesem Buch umgesetzt wurde, war einfach nichts meins.
 

Fazit


Leider ein 0815 Frauenroman,
der weder überraschen noch überzeugen konnte!

[Rezension] Erhofft von Abbi Glines








Autor: Abi Glines

Titel: Erhofft
Verlag: Piper
Seitenanzahl: 288
Genre: Roman
ISBN: 978-3-492-30622-5
Preis: 8,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt



Rush Finlay weiß, dass er in der Hölle landen wird, als er Blaire zum ersten Mal sieht. Sie ist jung, unschuldig und seine Stiefschwester. Doch für den stadtbekannten Bad Boy ist sie vor allem eines: verboten verführerisch. Da sie Hilfe braucht und ihr Vater gerade mit Rushs Mutter in Paris ist, nimmt Rush sie widerstrebend bei sich auf – und versucht, ihr aus dem Weg zu gehen. Doch sein Widerstand droht mit jedem Tag, den Blaire unter seinem Dach wohnt, zu schwinden ...
 (Quelle: Piper)


Meine Meinung

Mit diesem vierten Teil konnte ich die Rush of Love-Reihe von Abbi Glines rund um Rush und Blaire endlich beenden. Schon die Vorgänger waren für mich wenig überzeugend. Leider hat dieser letzte Teil es aber nicht gerade besser gemacht.
 
Erhofft lässt uns den ersten Teil der Reihe aus Rushs Sicht erleben. Dieser "eigentliche" Bad Boy hat in diesem Buch für mich allerdings jeglichen Charme verloren. Von dem Bad-Boy-Image war nach meinem Empfinden rein gar nichts zu lesen oder zu erkennen. Gerade seine Gedanken lassen Rush eher als Schoßhündchen erscheinen, was ich wirklich schade fand. Vor allem lässt es mich die vergangenen drei Teile auch in einem ganz anderen Licht sehen. Ich hätte mir wirklich gerne mal die Gedankengänge eines richtigen Bad Boys angetan. Davon ist dieses Buch aber wirklich sehr weit entfernt!
 
Wirklich schade finde ich auch, dass mal wieder keinerlei neuen Ereignisse oder Erkenntnisse aus diesem vierten Teil zu erkennen waren. Für mich war das jetzt definitiv das letzte Buch, bei dem ich mich nochmal an die männliche Sicht wage. Letztendlich ist ja doch nie etwas Neues dabei und ich immer nur frustriert.
 

Fazit


Komplette Zeitverschwendung!
Leider wieder mal ein Buch ohne neue oder interessante Informationen!