[Rezension] Der Erdbeerpflücker von Monika Feth

8/19/2015









Autor: Monika Feth 

Titel: Der Erdbeerpflücker
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 352
Genre: Jugendthriller
ISBN: 978-3-570-30258-3
Preis: 8,95€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat. (Quelle: Randomhouse)


Meine Meinung

Der Erdbeerpflücker ist der Auftakt der Reihe um Jette von Monika Feth. Jette ist das Kind einer Thriller Autorin, die durch ihre Bücher berühmt geworden ist. Aber im Gegensatz zu ihrer Mutter, die sich die Geschichten nur ausdenkt, stürzt sich Jette in die gefährlichen Abendteuer. In der Erdbeerpflücker macht sie sich auf die Suche nach dem Mörder ihrer Freundin Caro. Natürlich ist auch die Polizei auf der Suche nach dem Mörder, aber Jette will ihrer Freundin einen letzten Gefallen tun und begibt sich dabei selbst in Gefahr.
 
Viel erwartet habe ich von diesem Buch nicht, denn anders als meine üblichen Thriller ist dieser hier für Jugendliche. Aber im Großen und Ganzen finde ich den Unterschied zu „Erwachsenen-Thrillern“ nicht sehr groß. Der einzige Unterschied, der mir bewusst aufgefallen ist, sind die blutigen Details der Autopsie, die hier weggelassen wurden. Aber die Funde der Leichen wurden ausgiebig beschrieben, womit ich eher nicht gerechnet hätte. Das Buch war spannend, wenn auch wenig überraschend, da man selbst die ganze Zeit über den Täter kennt und auch seine Sicht der Dinge erlebt. Wie die verschiedenen Personen und Spuren aber zusammenfinden, empfand ich als sehr interessant. Das eine oder andere unrealistische Detail gab es dabei zwar auch, aber da kann man drüber hinwegsehen. Für einen Jugendthiller, fand ich ihn echt gut gelungen, aber wie gesagt, meine Erwartungen waren auch eher gering.
 
Ich mag die Cover der Reihe sehr gerne, weshalb ich auch überhaupt auf sie aufmerksam geworden bin. Das Buch ist recht groß geschrieben und liest sich demnach sehr schnell weg. Die Sprache ist leicht und angemessen für Jugendliche. Ich bin  gespannt, wie es im zweiten Teil weiter gehen soll, denn an und für sich, wäre das Buch für mich ein Einzelband. Dem Klappentext des Folgebandes konnte ich aber entnehmen, dass sich Jette wieder in ein neues Abenteuer stürzt. Ich bin gespannt, ob das für mich funktioniert. Für ein Buch fand ich die Idee der Jugendlichen-Ermittlerin ganz nett, aber da die Reihe aus neun Teilen besteht, weiß ich nicht, ob es mir nicht zu unrealistisch wird. Aber es ist vielleicht auch nicht so schlecht mit niedrigen Erwartungen an ein Buch zu gehen, denn dann besteht immerhin die Möglichkeit positiv überrascht zu werden!
 

Fazit


Netter Thriller für Zwischendurch!
 
 
 


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4 Kommentare

  1. Ehrlich gesagt erinnere ich mich kaum noch an die Handlung - als ich das Buch gelesen habe, war ich so richtig in der Zielgruppe ;) - aber ich fand die Reihe damals richtig gut! Wobei mir mittlerweile bestimmt die Häfte der Bücher noch fehlen. Wollte das aber eigentlich schon ewig mal nachholen; finde nicht, dass die nur für Jugendliche geeignet sind.
    Die Cover find ich übrigens auch super, hat richtigen Wiedererkennungswert :) LG

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    1. Ne, ich finde auch nicht, das er nur für Jugendliche geeignet ist :) Ich bin mal gespannt wie die anderen Teile so werden!

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  2. Ich hab den Erdbeerpflücker in der Schule gelesen und mir hat er damals super gefallen. Ich hab dann auch noch die nächsten vier Jette-Bücher gekauft und gelesen aber es nervt irgendwann ein bisschen, dass jeder der in ihre Nähe kommt stirbt, psychisch gestört oder selbst ein Verbrecher ist.
    Klar ist das bei mehrreihigen Büchern immer so, dass den Hauptprotagonisten "schlimmes" passiert, aber normalerweise geht es in so thrillern ja um polizisten und dass die ständig in Gefahr geraten ist ja doch noch realistisch.

    Aber du hast mir jetzt richtig Lust gemacht die Bücher nochmal zu lesen. Die ersten drei sind nämlich wirklich gut, vor allem Der Scherbensammler hat mir gefallen!

    Liebe Grüße, Julia

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  3. Als ich die Reihe zum ersten Mal gelesen habe, war ich noch einige Jahre jünger und genau in der Zielgruppe. Als ich sie vor kurzem noch einmal zur Hand genommen habe, sind mir störende Elemente aufgefallen, die den Lesegenuss doch bedeutend schmälern. Wie so häufig bei solchen Reihen wiederholt sich das Schema nach einer Weile, aber das ist immer so. Mehr nerven mich mittlerweile die häufiger Wechsel der Charaktere bzw. die Erzählperspektive. Ab und zu ist das interessant, aber so oft empfinde ich es als störend. Ausserdem finde ich schon die Grundsituation sehr unrealistisch. Ganz ehrlich, ich bin jetzt so alt wie Jette, mache auch bald Abi, aber ihre Lebensumstände finde ich ziemlich aussergewöhnlich. Wäre sie fünfundzwanzig, würde sie dem Charakter eher entsprechen - allerdings würden sich jüngere Leser dann wohl weniger mit ihr identifizieren können...
    Deine Rezension gefällt mir!

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