[Rezension] Gottlos von Karin Slaughter

8/13/2015









Autor: Karin Slaughter

Titel: Gottlos
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 544
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-7341-0211-0
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag


Inhalt


Als die Gerichtsmedizinerin Sara Linton und Chief Jeffrey Tolliver die Leiche eines jungen Mädchens im Wald finden, sind sie entsetzt: Sie wurde lebendig begraben! Doch die Ermittlungen gehen nur schleppend voran. Abigails Familie gehört einer überaus fromm lebenden Sekte an, die nur wenig Kontakt zur Außenwelt hat. Da entdeckt die Polizei einen zweiten Sarg, der bereits vermodert ist. An der Innenseite finden sich Kratzspuren. Jeffrey ahnt, dass Abigail nicht das erste Opfer des Killers war … (Quelle: randomhouse)



Meine Meinung


Der fünfte Teil der Reihe von Karin Slaughter rund um Sara Linton und Jeffrey Tolliver, konnte mich leider nur mäßig begeistern. Nach dem ich den viertel Teil fast verschlungen habe, war ich gespannt darauf, wie die Geschichte weiter geht. Leider war für mich bei diesem Teil aber etwas die Luft raus.
Allerdings finde ich, dass man aus der Geschichte sehr viel mehr hätte machen können. Ein Kind, welches zu einer sehr skurrilen Familie gehört, wird ermordet. Das Mädchen wird allerdings nicht einfach umgebracht, sondern lebendig begraben, was besonders bestialisch ist. Der Mordfall führt natürlich zu allererst zu der Familie des Mädchens, die alle sehr gläubisch sind. Es geht dort zu, wie in einer Sekte und keiner traut sich etwas zu sagen, da das Familienoberhaupt das Sagen und die anderen zu spuren haben. Aus diesem Teil der Geschichte hätte man meiner Meinung nach sehr viel mehr machen können, als letztendlich tatsächlich genutzt wurde.

Alles in allem hatte ich leider das Gefühl, dass die Ermittlungen in diesem Buch eher zweitrangig waren. Es ging sehr viel um die persönliche Geschichte von Sara und Jeffrey. Aber auch viel um das Privatleben von Lena, einer von Jeffreys Angestellten. Lena und ihre Geschichte spielen auch schon in den vorherigen Büchern eine große Rolle, so dass sie mir nicht unbekannt war. Durch die vielen privaten Teile des Buches, war Spannung leider wenig vorhanden. Vor allem der Anfang des Buches war eher schleppend. Das Ende hingegen konnte mich wieder etwas fesseln, auch wenn der Mörder wenig überraschend war. 

Ich hoffe, der sechste und letzte Teil der Reihe um Sara und Jeffrey reißt noch mal alles raus. Auch wenn ich leider schon etwas gespoilert bin und weiß, dass etwas sehr entscheidendes passieren wird in diesem Buch. Ich bin trotzdem gespannt auf das Reihen-Finale!


Fazit


Ein eher mittelmäßiger Teil der Reihe mit vielen privaten Anteilen der Protagonisten.



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2 Kommentare

  1. Na da freue ich mich schon auf die Rezension vom letzten Buch. Mich hat das entscheidende Ereignis damals kalt erwischt und ich traue seitdem keinem Buch mehr bis ich es aus gelesen habe :D

    LG
    Lara

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    1. Haha :) Das lässt einen immerhin kein Buch abbrechen :)

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