[Rezension] Das Rosie-Projekt von Graeme Simsion

11/28/2015









Autor: Graeme Simsion

Titel: Das Rosie-Projekt
Verlag: Fischer Krüger
Seitenanzahl: 352
Genre: Roman
ISBN: 978-3-8105-1951-1
Preis: 18,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Don Tillman will heiraten. Allerdings findet er menschliche Beziehungen oft höchst verwirrend und irrational. Was tun? Don entwickelt das Ehefrau-Projekt: Mit einem 16-seitigen Fragebogen will er auf wissenschaftlich exakte Weise die ideale Frau finden. Also keine, die raucht, trinkt, unpünktlich oder Veganerin ist.
Und dann kommt Rosie. Unpünktlich, Barkeeperin, Raucherin. Offensichtlich ungeeignet. Aber Rosie verfolgt ihr eigenes Projekt: Sie sucht ihren biologischen Vater. Dafür braucht sie Dons Kenntnisse als Genetiker. Ohne recht zu verstehen, wie ihm geschieht, lernt Don staunend die Welt jenseits beweisbarer Fakten kennen und stellt fest: Gefühle haben ihre eigene Logik. (Quelle: Fischer)

Meine Meinung

Das Rosie-Projekt ist ja wirklich ein sehr bekanntes und beliebtes Buch, das einem einfach überall begegnet. Daher war auch ich gespannt auf das Buch! Der Klappentext klang lustig und ich habe mich auf ein sehr unterhaltsames Buch gefreut. Den Anfang fand ich auch wirklich sehr vielversprechend! Leider konnte es mich trotzdem nicht so recht überzeugen.
 
Don ist speziell. Auf der Suche nach einer perfekten Frau entwickelt er einen Fragebogen und stürzt sich in die Welt der Singles. Es hätte auch Sheldon aus Big Bang Theory sein können, den wir da begleiten. Die naturwissenschaftliche Note des Buches hat mir wirklich sehr gut gefallen. Leider fand ich es aber auch ein bisschen anstrengend auf die Dauer. Vieles war nach der Hälfte des Buches irgendwie ausgelutscht. Natürlich gab es immer wieder lustige Szenen, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber so lustig wie erwartet, war es leider auch nicht.
 
Das Buch ist auf jeden Fall sehr leicht geschrieben und lässt sich schnell lesen. Hin und wieder gibt es ein paar Fachbegriffe, die bestimmt nicht jedem ein Begriff sind. Die Moral des Buches ist sehr schön, denn man benötigt eben keine perfekten Menschen, um glücklich zu sein! Aber der Weg dahin war mir etwas zu anstrengend.
 
Don war natürlich sehr unterhaltsam, aber auch auf seine eigene Art sehr sympathisch. Auch sein befreundetes Pärchen Claudia und Gene, die ihm mit Rat und Tat zur Seite standen, waren auch beide sehr eigenen. Beide können als Psychologen natürlich einiges zur Geschichte beitragen. Durch die einzigartigen Charaktere ist dieses Buch auf jeden Fall etwas besonderes! Mir war es aber stellenweise leider etwas zu langatmig. Mir hat ein bisschen der letzte Pfiff gefehlt, obwohl das Buch sehr viel Schönes hat.
 

Fazit


Ein Buch mit außergewöhnlichen Charakteren und Witz!
 
 

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1 Kommentare

  1. Ich hab viel Gutes über das Buch gelesen und möchte es auch mal lesen. Aber der Schreibstil liegt mir nicht. Ich finde den einfach nicht gut :-(

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