[Rezension] Die Legende von Ýr von Amanda Koch

1/27/2016








Autor: Amanda Koch

Titel: Die Legende von Ýr
Verlag: fehu
Seitenanzahl: 512
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3-943987-98-0‏
Preis: 17,95€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Seit Tagen erfährt Avalon rätselhafte Erschütterungen, deren Ursprung die Hohepriesterin nicht sehen kann. Erst durch Elodir erfährt Nagaina von dem Volk der Göttin. Der Zauber der Túatha de Danann reicht bis weit in die Vergangenheit … in die irdische Welt nach Irland. An einen Ort, den die Herrin vom See in einer alten Sternenkarte fand. 

Die Suche nach der Bedeutung der machtvollen Himmelskörperkonstellation an Sonáranis führt Raven und Aylórien nach Aran. Eine Insel mit der verschollenen Kraft des Wassers im Atlantik. Dort begegnen beide einem geheimnisvollen Wesen. Muireall. In ihr herrscht die Macht der vier Elemente. Und als sie die Akeahsteine mit dem Zauber der Sonne sieht, die Aylórien um den Hals trägt, beginnt ihre Magie zu schwanken. Muireall zwingt Aylórien sie nach Kerantan an die Quelle des Selangore zu bringen und sie lähmt Raven mit einem gewaltigen Feuerzauber.

 Evolet, Ian und Quinlan treffen auf der Halbinsel Dingle auf das Volk der Göttin. Deren Existenz lässt die Wächter bitter erkennen, dass auch die Welt der Menschen von der Dunklen Zeit nicht verschont blieb. Liegen all die fehlenden Antworten in der Legende von Ýr? Einem Epos, das von einem Wesen erzählt, dessen Schicksal es ist, der großen Göttin ebenbürtig zu sein?
(Quelle: fehu)


Meine Meinung

Bei "Die Legende von Ýr" handelt es sich um den dritten Teil der "Wächter von Avalon"-Trilogie von Amanda Koch. Auch dieser konnte mich leider nicht so recht überzeugen. Nach den drei Teilen kommt mir vor allem der dritte Teil recht ungewöhnlich vor. In den ersten beiden Teilen konnte ich noch eine gewisse Verknüpfung erkennen. Der dritte Teil jedoch war mir persönlich etwas zu weit hergeholt. An und für sich war die eigentliche Geschichte für mich nach dem zweiten Band zu Ende und das dritte Buch eigentlich nicht notwendig.

Erwartungsgemäß hatte ich auch beim dritten Teil meine Schwierigkeiten mit dem Schreibstil und der Aufmachung des Buches. Die verschiedenen Sichtwechsel während eines Kapitels sind einfach nicht meins und auch die Länge der Kapitel hat mir nicht so recht gefallen. Ich bin einfach ein Leser, der bei einem Kapielende aufhört zu lesen, was bei 100 Seiten langen Kapiteln doch recht anstrengend ist. Da aber in den Kapiteln die Sicht/Geschichte/Hauptperson wechselt, ist der Wiedereinstieg oft schwierig. Man weiß nie so recht was/wer einen erwartet. Auch der Schreibstil an sich ist mir einfach zu ungewöhnlich. Mir fiel es sehr schwer der Geschichte flüssig zu folgen und die Orte und Namen auseinander zu halten. Mir gefallen Geschichten, die nur aus einer Sicht erzählt werden einfach besser. Auch hat man dadurch nicht so viele Wiederholungen von Erkenntnissen. Beispielsweise finde ich es sehr anstregend, wenn jemand etwas rausgefunden hat und ich das noch drei mal zu lesen muss, nur weil jede Figur es weiter erzählt. Auch die sehr blumige und recht "schnulzige" Sprache war einfach nicht meins.

Allgemein fehlte mir der Zugang zu den Charakteren. Weder konnte ich Sympathien aufbauen noch hat mich der Verlauf der Geschichte auf die Entwicklung der Charaktere gespannt gemacht. Vieles ist sicherlich den verschiedenen Sichtwechseln geschuldet.

Etwas, was mir am dritten Teil jedoch gut gefallen hat, ist der Spielort. Mit dem Aufbau der Fantasywelt konnte ich mich in den vorherigen Büchern wenig anfreunden. Der dritte Teil spielt jedoch größtenteils wieder in der normalen menschlichen Welt, was mir persönlich viel besser gefällt.

Fazit


Ein abschließender Teil der Reihe, der dem Stil der Autorin treu bleibt.
Mich konnte er aber leider nicht überzeugen..



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