[Rezension] Mördermädchen von Elisabeth Little*

1/08/2016








Autor: Elisabeth Little

Titel: Mördermädchen
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 448
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-48347-1
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Janie Jenkins hat alles: Ruhm, Geld und gutes Aussehen. Doch dann wird ihre Mutter ermordet – und alle Beweise sprechen gegen sie. Das Problem: Janie kann sich selbst nicht daran erinnern, was in jener Nacht geschehen ist. Als sie zehn Jahre später aus dem Gefängnis entlassen wird, macht sie sich auf die verzweifelte Suche nach der Wahrheit. Eine Spur führt sie in die kleine Stadt Adeline in South Dakota, wo sie unter falscher Identität Stück für Stück die Vergangenheit ihrer Mutter entschlüsselt. Warum musste diese sterben – und trägt Janie tatsächlich Schuld an ihrem Tod? (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

Mördermädchen ist viel mehr eine Familiengeschichte mit einem starken Blick auf die Vergangenheit, als ein blutiges oder spannendes Buch, wie der Titel vielleicht vermuten lässt. Janie wird für den Mord an ihrer Mutter verhaftet, an den sie sich allerdings nicht erinnern kann. Dieses Buch spielt 10 Jahre später, als sie das Gefängnis vorzeitig verlassen kann. Für alle stand fest, dass Janie die Mörderin ihrer Mutter ist. Für alle außer Janie!
 
Um mehr über das Leben ihrer Mutter herauszufinden und den Grund ihres Todes zu verstehen, begibt sich Janie in die Vergangenheit ihrer Mutter und findet dabei mehr raus, als ihr lieb ist. Sie landet in einer kleinen sehr traditionellen Stadt, in der alles ein bisschen anders läuft als sie das gewohnt ist.
 
Janie hat eine sarkastischen und vorlaute Art, die das Hörbuch wirklich unterhaltsam gemacht hat. Nora Tschirner hat diese Art sehr anschaulich gelesen, was mir wirklich gut gefallen hat. Allgemein fand ich ihre Stimme und Sprechart sehr angenehm und passend. Sie hat auf jeden Fall perfekt zu der Rolle der Janie gepasst! Auch, dass Zeitungsberichte und ähnliches von einer männlichen Stimme gelesen wurde, hat mir sehr gefallen.
 
Etwas, was für mich bei diesem Hörbuch schwierig war, waren die vielen verschiedenen Namen, zu denen ich so schnell keine Bilder aufbauen konnte. Ich habe schnell die Zusammengehörigkeit zu den Familien durcheinander geworfen. Für mich war die Geschichte daher manchmal etwas verwirrend. Durch die vielen Personen gibt es aber auch genug Dramen und Vorfälle, die Janie in der Kleinstadt zutage fördert. Es gibt viele Verdächtige, weshalb mich das Buch die ganze Zeit über gut unterhalten hat.
 
Das Cover finde ich sehr ansprechend und auch sehr passend zum Inhalt des Buches. Die Aufmachung des Covers zieht sich über die ganze CD-Hülle, welche allgemein sehr einfach zu händeln ist (man muss nicht umständlich rumprokeln, um an weitere CDs zu kommen).
 
Für mich auf jeden Fall ein Buch mit Unterhaltungscharakter. Es mag weder blutig noch extrem spannend sein, aber die Beschäftigung mit der Vergangenheit der Mutter und der Familie fand ich sehr interessant. Die Art der Geschichte war für mich etwas Neues, weshalb ich sie gerne weiter verfolgt habe!
 
 

Fazit

 
 Ein sehr unterhaltsames Hörbuch über Familienbande, Mord und das Leben in einer traditionellen Kleinstadt!
 



Vielen Dank an den Goldmann-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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