[Rezension] Wir waren hier von Nana Rademacher

1/19/2016









Autor: Nana Rademacher

Titel: Wir waren hier
Verlag: Ravensburger
Seitenanzahl: 352
Genre: Dystopie
ISBN: 978-3-473-40139-0
Preis: 14,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Berlin im Jahr 2039: Die Stadt liegt in Trümmern, das öffentliche Leben ist längst zusammengebrochen. Für die überlebenden Menschen geht es um die nackte Existenz. Wie den Horror des Alltags, den Kampf gegen Hunger und Kälte überstehen? Mittendrin die 15-jährige Anna, die ihren Weg sucht und für das Leben und die Liebe kämpft – und für eine Welt, in der trotz allem eine Zukunft für sie möglich ist. (Quelle: Ravensburger)


Meine Meinung

Wir waren hier ist meine erste deutsche Dystopie und ich bin von der erschaffenen Welt wirklich begeistert. Die Szenerie des Buches wirkt gerade zur jetzigen Zeit nicht mehr weit entfernt und das ist wirklich erschreckend.
 
Das Buch wird aus der Sicht von Anna erzählt. Anfangs lernen wir sie und ihre Welt durch Einträge ihres Blogs kennen. Anna ist 15 und lebt mit ihren Eltern in Berlin. Die Häuser sind zerbombt und die meisten Nachbarn und Freunde tot oder geflüchtet. Es herrscht eine Militärregierung und die Bevölkerung hungert und friert. Strom, Heizung, Internet sind alle nur selten verfügbar. Anna ist ein sehr mutiges und selbstständiges Mädchen. Sie tüftelt gerne und will sich der Regierung nicht unterwerfen. Als sie Ben kennenlernt, wird sie immer selbstständiger und nimmt ihr Leben selbst in die Hand.
 
Die Blogeinträge haben mir sehr gut gefallen. Man lernt die Welt so sehr gut und genau kennen. Man erfährt Annas Sorgen und Gedanken, was im zweiten Teil der Geschichte geringer ist. Der zweite Teil besteht aus einer gewohnten Erzählweise. Die Geschichte ist dadurch aber nicht weniger spannend. Anna muss sich vielen heiklen Situationen stellen und sieht sich vielen Gefahren gegenüber.
 
Die Geschichte wird sehr gut aufgebaut. Man versteht die Probleme dieser Zeit und die Gefahren. Man lernt Anna sehr gut kennen und fiebert mit ihr mit. Leider lässt der sorgfältige Aufbau kurz vor Ende nach. Das Ende ist etwas verwirrend und mir zu kurz gehalten. Gerade, weil das Buch in sich abgeschlossen ist, ist das sehr schade. Mir hätte es an dieser Stelle etwas detaillierter sein können. Aber nach der ersten Verwirrung finde ich das Ende sehr cool gewählt. Es ist auf jeden Fall etwas Besonderes!
 
Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, aber ich denke das Buch ist auch eher für eine jüngere Generation gedacht. Für mich ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Auch die Gestaltung des Buches gefällt mir wirklich sehr gut. Das Cover ist sehr ansprechend und passend (auch wenn der Fernsehturm laut Geschichte nicht mehr steht - auf dem Cover aber vorhanden ist..). Alles in allem hat mir Das Buch wirklich sehr gut gefallen!

 

Fazit

 
Spannende deutsche Dystopie aus Berlin!


 
 
 
Vielen Dank an Vorablesen und den Ravensburger-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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1 Kommentare

  1. Okay, jetzt will ich es doch lesen! :D

    Ab auf die Wunschliste!

    Nine <3

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