Kurzinterview mit Ule Hansen

4/14/2016

Auf der Leipziger Buchmesse hatte ich die Gelegenheit das sympathische Autorenpaar Astrid Ule und Eric T. Hansen kennen zu lernen. Die beiden waren bei einer tollen Veranstaltung der Randomhouse-Verlagsgruppe und standen für viele Fragen Rede und Antwort. 

Die beiden sind Schriftsteller, wie sie im Buche stehen. Schreiben war schon immer ihr größter Traum, den sie beide auch schon mit Sachbüchern verschiedenster Art erfüllen konnten. Eric T. Hansen erzählte, dass er bereits seit seinem 13. Lebensjahr Absagen von Verlagen sammelt, aber nie von seinem Traum Schriftsteller zu werden abgekommen ist. Zusammen haben sie jetzt ihren ersten Krimi "Neuntöter" unter dem Namen Ule Hansen veröffentlicht. Das Buch liegt bereits bei mir zu Hause und ich kann euch sagen: das Cover ist wirklich wunderschön! An ihrem ersten Krimi saßen die beiden ca. 2 Jahre und berichteten, dass das gemeinsame Schreiben nicht nur Vorteile hat. Natürlich führt es zu Reibereien, wenn ein Text vom anderen gekürzt, verbessert oder gelöscht wird. Sie sagten selbst, dass sie, wenn sie in einem Büro arbeiten würden, wohl ziemlich oft schief angeguckt werden würden, da ihre Streits auch gerne lauter ausgetragen werden. Aber, da der Partner eben auch auf Fehler oder neue Aspekte aufmerksam macht, werden sie uns wohl auch in Zukunft mit weiteren Büchern beglücken. Zur Zeit schreiben sie bereits an ihrem zweiten Krimi, der im nächsten Jahr erscheinen soll.

Persönlich liest Eric T. Hansen selbst gerne Sachbücher, woraus er teilweise auch Inspirationen zieht. Vor allem Sachbücher über verrückte oder besonders perfide Morde ziehen dabei seine Aufmerksamkeit auf sich. Die abnormale Brutalität und zur Schaustellung wahrer Mörder übersteigt oft das Vorstellungsvermögen eines Lesers, sodass selbst Krimiautoren immer wieder verwundert sind und die Grenzen des Denkbaren überschreiten müssen. Die beiden berichten, dass sie zwar im Vorfeld einen ganzen Teil der Handlung des Buches planen, aber doch vieles wieder umgeändert werden muss. Vieles ergibt sich durch das Schreiben der Geschichte und so müssen Eigenschaften von Personen auch schon mal verändert oder große Offenbarungen vorgezogen werden.

Durch ihre Erzählungen bin ich so gespannt auf das Buch geworden, dass ich es direkt haben und lesen wollte. Eine Rezension dazu, erfolgt hoffentlich in der nächsten Woche!



Vielen Dank an Astrid Ule und Eric T. Hansen für die Beantwortung meiner Fragen und an die Randomhouse-Verlagsgruppe für die Organisation der Veranstaltung!


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