[Rezension] Voodoo von Nick Stone

4/15/2016








Autor: Nick Stone

Titel: Voodoo
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 608
Genre: Thriller
ISBN: 978-3442463367
Preis: 29,95€ (Hörbuch) 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Es ist ein Auftrag, den Privatdetektiv Max Mingus nicht ablehnen kann: Zehn Millionen Dollar bietet ihm der Milliardär Allain Carver, wenn Max dessen Sohn findet. Von dem kleinen Charlie fehlt seit über drei Jahren jede Spur, und er ist nicht das einzige Kind, das auf Haiti verschwunden ist. In dem Land des Voodoo und der schwarzen Magie kursieren zahllose Geschichten über die mythische Figur des Mr. Clarinet, der seit dem 18. Jahrhundert Kinder auf der Insel stehlen soll. Doch die Wahrheit ist weit schockierender als die Legende – und die Gefahr zu kennen, heißt nicht, dass man den Morgen erleben wird.. (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung

Mit Voodoo habe ich mal wieder ein ziemlich altes Buch von meinem SuB befreit. Ich hatte mir ein spannendes Buch mit wildem Voodoo-Zauber gewünscht, aber leider ein Buch mit viel Längen erhalten.
 
Der Autor hat sich viel Zeit genommen, um in die Geschichte und die Eigenheiten des Hauptcharakters einzuführen. Max wurde gerade aus dem Gefängnis entlassen und erhält einen spannenden Auftrag. Als Ex-Polizist und ehemaliger Detektiv hat Max nicht nur Erfahrungen, sondern auch einige Beziehungen. Diese kommen ihm zu Gute, als er nach Haiti gerufen wird, um ein schon lange verschwundenen kleinen Jungen zu suchen. Hierbei kommt er mit den verschiedenen Machtstrukturen von Haiti und dem Voodoo in Kontakt. Letzteres kam mir in der Geschichte leider viel zu kurz. Ich hätte mir viel mehr Informationen zum Voodoo und auch mehr mysteriöse Gegebenheiten gewünscht. Dafür hat der Autor manchmal 30 Seiten am Stück die Umgebung beschrieben, was mir persönlich viel zu lang war. Gegen Ende des Buches wurde es zwar ziemlich spannend, aber die Lösung des Falls lief mir viel zu rund. Da waren plötzlich Erkenntnis, die für mich nicht nachvollziehbar waren, oder Verdächtige, die plötzlich alles auspacken. Dafür hat mir der Spielort Haiti wirklich gut gefallen. Die Einblicke in die Slums und da Leben dort waren sehr interessant.
 
Der Schreibstil des Autors war für mich anfangs sehr anstrengend und ich bin nur schwer reingekommen. Irgendwann habe ich mich aber daran gewöhnt. Leider gab es auch immer wieder uninteressante Passagen und Längen, die nicht gerade zum Weiterlesen motiviert haben. Insgesamt hatte das Buch auf jeden Fall Potential, dass leider nicht genutzt wurde.
 
 

Fazit


Ein Buch mit einigen Längen und viel ungenutztem Potential..
 
 
 
 

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1 Kommentare

  1. Oh wie schade, denn der Klappentext klingt ja mega gut! Demnach hätte ich es wohl auch gekauft! Aber langweilige Stellen braucht kein Mensch ...

    LG
    Sonja

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