[Rezension] Der Prophet des Todes von Vincent Kliesch

6/04/2016










Autor: Vincent Kliesch
Titel: Der Prophet des Todes
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 384
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-442-37797-8
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Eine geheimnisvolle Vorhersage kündigt zwei rätselhafte Todesfälle in Berlin an. Wer steckt hinter der seltsamen Botschaft? Hauptkommissar Julius Kern beginnt zu ermitteln – und erhält kurz darauf selbst eine Todesprophezeiung. Er wird von dem Fall abgezogen, doch inoffiziell ermittelt er weiter. Denn der Prophet des Todes hat keinen Zweifel daran gelassen, dass nur eine Begegnung mit Kerns Erzrivalen Tassilo Michaelis das Rätsel lösen und die Familie des Kommissars retten kann ...
 (Quelle: randomhouse)




Meine Meinung


Manchmal stolpert man über ein Buch, es klingt interessant und wird gelesen. Blöd nur, wenn man dann erst hinterher feststellt, dass es der Abschluss einer Trilogie war.. Ich muss allerdings sagen, dass es mir während des gesamten Buches nicht aufgefallen ist und es mich auch überhaupt nicht gestört hat. Die Personen wurden mir mit ihren Eigenschaften trotzdem gut erklärt. Lediglich, dass ich mit den Namen immer mal wieder durcheinander gekommen bin, wäre mir, wenn ich die anderen beiden Bücher vorher schon gelesen hätte und die Personen besser kennen würde, sicherlich nicht so leicht passiert. Aber an sich spricht es ja für das Buch, dass es mir nicht aufgefallen ist, dass das Buch zu einer Reihe gehört!

Der Einstieg in das Buch war sehr interessant und spannend gemacht! Zwei getrenntlebende Eheleute werden totaufgefunden.  Nur ihre kleine Tochter hat überlebt. Bei der Leiche der Mutter wird eine Prophezeiung gefunden, die den Mord der Frau an ihrem Mann vorhersagt. Für die Polizei ist es anfangs kein Fall, den sie näher beleuchten wollen. Doch Julius Kern wittert eine größere Geschichte dahinter. Spätestens als eine weitere Prophezeiung auftaucht, in der die Familie des Hauptkommisars bedroht wird, sind auch seine Kollegen Feuer und Flamme für den Fall.

Erzählt wird die Geschichte aus zwei groben Richtungen. Einmal begleitet der Leser die Polizei in Berlin, die auf der Suche nach dem "Nostradamus" ist, der die Prophezeiungen in Umlauf gebracht hat. Andererseits spielt ein Teil der Geschichte in London, wo man anscheinend das weiterleben einer Person aus den vorherigen Bänden verfolgt. Beide Geschichten fand ich super spannend! Es werden sehr außergewöhnliche Themen angesprochen, es gibt Folter und Qual und die Sicht in den Kopf eines Serienmörders, der es eigentlich nur gut meint, denn seine Opfer haben sich den Tod seiner Meinung nach verdient.

Das Ende ist überraschend, auch wenn ich der Fährte des Autors eh nicht so recht gefolgt bin. Im Nachhinein finde ich es fast ein bisschen schade, dass ich die anderen Teile der Reihe nicht gelesen habe, denn dann wäre das große Finale sicher noch beeindruckender gewesen. Alles in allem ist aber auch dieses Buch alleine eine spannende und gut gemachte Geschichte, die ich sehr gerne gelesen habe!



Fazit


Es ist blutig und auch ein bisschen mysteriös!
Diese spannende Geschichte zeigt einem interessante Einblicke in die Gedanken eines Serienmörders!










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