[Rezension] Feuer & Flut von Victoria Scott

8/16/2016








Autor: Victoria Scott

Titel: Feuer & Flut
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 448
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-570-16293-4
Preis: 16,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Die 17-jährige Tella zögert keine Sekunde, als sie eine Einladung zum mysteriösen Brimstone Bleed erhält, einem tödlichen Wettrennen, das sie und andere Teilnehmer durch einen tückischen Dschungel und eine sengend heiße Wüste führt. Als Preis winkt das Heilmittel für ihren todkranken Bruder. Zur Seite steht ihr ein Pandora, ein genetisch verändertes Tier, das sie bei ihrer Aufgabe unterstützen soll. In ihrem Fall ist es ein Fuchs namens Madox, und gemeinsam kämpfen sie sich durch die erste Etappe des mörderischen Rennens. Doch es kann nur einen Sieger geben, und jeder Teilnehmer ist bereit, sein Leben für das eines geliebten Menschen aufs Spiel zu setzen. Tella muss mehr über das Brimstone Bleed erfahren, bevor ihre Zeit abläuft. Doch dann verliebt sie sich in den mysteriösen Guy – und alle freundschaftlichen Gefühle scheinen dahin, als es auf die Zielgerade zugeht… (Quelle: randomhouse)

Meine Meinung

Für Fans von Dystopien ist natürlich auch Feuer & Flut etwas, was man sich genauer ansehen sollte. Zwar spielt das Buch nicht in entfernter Zukunft, aber die wichtiges Aspekte des Buches haben für mich schon einiges von einer Dystopie!

Tella zieht mit ihrer Familie mitten in die Pampa. Sie als richtiges Girly ist davon alles andere als begeistert. Doch ihr Bruder Cody ist schwer krank und damit er sich erholen kann, fügt sie sich widerwillig. Eines Abends findet Tella eine hübsche Schachtel auf ihrem Bett, in der ein modernes Gerät auf sie wartet. Doch anstatt der erwarteten Musik erhält sie eine Einladung zum Brimstone Bleed, einer Veranstaltung, die ihr so gar nichts sagt. Da ihre Eltern aber etwas vor ihr zu vertuschen versuchen, macht sich Tella selbst auf die Suche nach den Antworten, die sie so gerne hätte. Denn der Preis des Brimstone Beeds ist ein ein Heilmittel für ihren Bruder. Dieser Anfang der Geschichte war für mich leider wenig überzeugend. Für mich war Tellas Verhalten vor dem großen Rennen alles andere als nachvollziehbar und der Umschwung zwischen Unsicherheit und dem festen Willen zu gewinnen, war für mich viel zu plötzlich. 

Das Rennen selbst fand ich erst ziemlich spannend. Hundertzweiundzwanzig Menschen treten an, um das einzige Heilmittel für ein wichtiges Familienmitglied zu bekommen. Doch die Etappen des Rennens sind alles andere als einfach.Oder wie überlebt man als junges Mädchen alleine im Dschungel? Doch zum Glück muss sie sich dem nicht allein stellen, denn ihr Pandora soll ihr helfen zu überleben. Jedoch scheint dieser ihre Sprache nicht so recht zu verstehen. Leider sind es auch die Pandoras, die die Geschichte für mich etwas ruiniert haben. Natürlich hat jeder dieser Pandoras gewisse Fähigkeiten, aber gerade wie Tellas Pandora seine Fähigkeiten einsetzt, fand ich ziemlich unrealistisch. Leider kann ich das aber nicht weiter ausführen ohne zu Spoilern.. Aber für mich wurde hierdurch künstlich versucht Spannung zu erzeugen, die mich aber eher genervt hat.

Trotzdem ließ sich das Buch sehr schnell lesen. Die Sprache wurde sehr leicht gehalten, wodurch man schnell durch die Seiten fliegen konnte. Leider hat das Buch nach einem schlechten Start und einem spannenden Mittelteil am Ende wieder sehr stark nachgelassen. Auch die Vergleiche mit "Tribute von Panem" finde ich durchaus nachvollziehbar, auch wenn für mich in diesem Buch die Hintergrundgeschichte weniger nachvollziehbar ist und mich nicht so fesseln konnte. 


Fazit


Auch wenn mir die Idee hinter dem durchaus gefallen hat, konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.  Für mich gab es leider zu viele unlogische Aspekte, durch die künstlich Spannung erzeugt wurde. 



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3 Kommentare

  1. Hallo Meiky,

    ich habe zwar "Panic" noch ungelesen im Regal stehen, doch erinnert mich dieses Buch von der Ideean "Panic" und auch die Gestalt der Begleiter hat etwas von "Der goldene Kompass". Hmh ich bin gerade skeptisch.
    Liebe Grüße Cindy

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  2. Ach, herrje. Ich kann verstehen, warum du die genannten Punkte nicht mochtest. Ich hatte am Anfang auch etwas mit Tella zu hadern. Allerdings mochte ich gerade die Pandoras total! :D Naja, jedem das seine. ^^

    Wirst du dennoch weiterlesen oder lässt du das eher? Ich habe den zweiten Teil ja bereits im Regal stehen und sollte ihn doch endlich mal erlösen! :)

    Nine <3

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    1. Also ich finde, wenn die Pandoras so toll sind, dann hätten sie doch EINIGE Schwierigkeiten verhindern können. Das war für mich einfach nicht logisch in den Momenten.. Gerade vom Fuchs... Aber ich denke, ich werde trotzdem noch weiterlesen.. irgendwann :)

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