[Rezension] Der Sommer der Blaubeeren von Mary Simses

9/22/2016








Autor: Mary Simses

Titel: Der Sommer der Blaubeeren
Verlag: blanvalet
Seitenanzahl: 416
Genre: Roman
ISBN: 978-3-442-38217-0
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt



Kurz vor ihrer Hochzeit fährt die New Yorker Anwältin Ellen Branford in den abgelegenen Küstenort Beacon, um den letzten Wunsch ihrer Großmutter zu erfüllen. Sie soll einen Brief überbringen und hofft, die Angelegenheit schnell erledigen zu können. Doch schon bald ahnt sie, dass sich dahinter viel mehr verbirgt. Denn inmitten von Blaubeerfeldern wartet eine alte Geschichte von Liebe und verlorenen Träumen auf Ellen – die ihr zeigen wird, dass man manchmal all seine Pläne über den Haufen werfen muss, um das wahre Glück zu finden … (Quelle:randomhouse)


Meine Meinung

Ellen hat eine tiefe und innige Beziehung zu ihrer Großmutter Ruth. Doch als sie plötzlich stirbt, bleibt Ellen nichts außer ein Brief ihrer Großmutter an ihre Jugendliebe, den diese nie abgeschickt hat. Um dem Geheimnis um diesen Brief auf den Grund zu gehen, fährt Ellen in das idyllische Beacon. Ellen fällt in dem kleinen Ort direkt auf, was aber vor allem an ihrem spektakulären Einbruch in den Pier zu verdanken ist. Schnell treibt sie im kalten Meer ab und wird von einem gar nicht so unattraktiven Kerl gerettet. Auch wenn sie eigentlich bald ihren Verlobten Hayden heiraten will, geht ihr ihr Retter nicht mehr so recht aus dem Kopf.

Nach diesem spektakulären Einstieg lässt die Spannung der Geschichte aber schnell nach. Auch wenn der Leser anfangs über Ellen und ihre Verhältnisse aufgeklärt wurde, fiel es mir sehr schwer ihre Gedanken und ihr Verhalten zu verstehen. Sehr viele ihrer Aktionen kamen mir sehr naiv und nicht durchdacht vor, was man meiner Meinung nach aber von einer Erwachsenen erwarten könnte. Leider konnte ich mich das ganze Buch über mit Ellen nicht so richtig anfreunden. Ihr Verlobter Hayden und ihr Retter Roy waren mir da schon sympathischer, auch wenn ich finde, dass Ellen sich beiden gegenüber unmöglich verhält. Lediglich ihre Bemühungen für ihre Großmutter waren für mich so richtig von Erfolg gekrönt.

Beacon ist ein kleiner amerikanischer Ort, der als sehr idyllisch und ruhig beschrieben wurde. Natürlich wurden dabei aber auch die Klischees dörflicher Bewohner nicht vernachlässigt. Auch wenn die Geschichte um das Geheimnis sehr schön berichtet wurde und mir viele Wendungen gefallen haben, war leider keine davon wirklich überraschend. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, auch wenn für mich der zuvor erwartet Humor etwas auf der Strecke blieb. Das Buch ließ sich aber sehr gut und schnell lesen. 


Fazit


Insgesamt aber eine locker-leichte Geschichte mit wenig Überraschungen und Spannung!
Der Folgeroman der Autorin konnte mich da mehr begeistern!





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