[Rezension] Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer

12/25/2016








Autor: Daniel Glattauer

Titel: Der Weihnachtshund
Verlag: Goldmann
Seitenanzahl: 224
Genre: Roman 
ISBN: 978-3-442-46762-4
Preis: 8,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Max will vor Weihnachten flüchten und auf die Malediven fliegen. Dabei ist ihm Kurt, sein Hund, im Weg. Kurt war leider eine Fehlinvestition. Er schläft meistens. Und wenn er sich bewegt, dann höchstens irrtümlich. Katrin wird demnächst dreißig und leidet unter Eltern, die darunter leiden, dass sie noch keinen Mann fürs Leben gefunden hat. Mit Weihnachten kommt der Höhepunkt des familiären Leidens auf sie zu. Da tritt plötzlich Kurt in Erscheinung. Katrin mag zwar keine Hunde, aber Kurt bringt sie auf eine Idee … (Quelle: randomhouse)


Meine Meinung


Der Weihnachtshund ist eine Geschichte wie ein Adventskalender. Die Geschichte beginnt am 01.12. und bis zum Heiligen Abend bildet jeder Tag in eigenes Kapitel. Insgesamt hat die ganze Geschichte sehr wenig Seiten und ist daher schnell weggelesen. Die Sprache ließ sich zwar gut lesen, aber es gab immer wieder Begriffe, die mir im Deutschen nicht bekannt waren (ich schätze es war österreichisch).

Max ist ein - mehr oder weniger - begeisterter Besitzer eines Hundes, Kurt. Kurt ist eher ein genüsslicher Mitbewohner. Den ganzen Tag liegt er schlafend unter dem Sessel und ist auch zum Gassi gehen nur schwer zu überreden. Dieses Jahr hat sein Herrchen Max keine Lust Weihnachten in der Heimat zu verbringen und bucht einen Urlaub. Doch wohin mit dem Hund? Ins Tierheim will er ihn nicht geben und deswegen sucht er eine Privatperson, die Kurt für die Zeit zu sich nimmt. Hierdurch lernt er Katrin kennen. Auch sie hat keine Lust auf das typische Weihnachten bei ihren Eltern und ein Hund zu Hause wäre das die perfekte Ausrede. Dieses Weihnachten ist etwas ganz Besonderes, denn es ist auch ihr dreißigster Geburtstag. Bei dem Verhalten ihrer Eltern kann ich das sogar verstehen, denn die beiden sind alles andere als normal. Um die Chemie zwischen Katrin und Kurt auszuprobieren treffen sich die drei des öfteren und so lernen sich auch Max und Katrin näher kennen und vergucken sich ein bisschen in einander. Trotzdem gibt es immer etwas, was zwischen ihnen steht.

Die Geschichte wird an sich aus drei Sichten erzählt. Hauptsächlich bekommt man in der dritten Person die Gefühle und Handlungen von Kerstin und Max geschildert. Aber auch Kurt hat kurze Auftritte. Durch die Wahl der Perspektive konnten die Geschichte aber keinerlei Emotionen vermitteln. Auch die Sprache und der Humor des Buches konnten mich nicht erreichen. Zwar gab es viele Wortwitze, die aber nicht meinem Humor entsprechen. Für mich war die Geschichte eher ziemlich zäh und enthielt keine Überraschungen. Leider konnte die Geschichte auch keine Weihnachtsstimmung in mir hervorrufen...


Fazit


Der spezielle Humor des Autors konnte mich leider gar nicht erreichen. Die Geschichte war für mich ziemlich emotionslos und langatmig. Weihnachtsstimmung kam bei mir auf jeden Fall nicht auf..


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