[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan

12/05/2016








Autor: David Levithan

Titel: Letztendlich sind wir dem Universum egal
Verlag: FJB
Seitenanzahl: 416
Genre: Jugendbuch
ISBN: 978-3-596-81156-4
Preis: 9,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Jeden Morgen wacht A in einem anderen Körper auf, in einem anderen Leben. Nie weiß er vorher, wer er heute ist. A hat sich an dieses Leben gewöhnt und er hat Regeln aufgestellt: Lass dich niemals zu sehr darauf ein. Falle nicht auf. Hinterlasse keine Spuren.

 Doch dann verliebt A sich unsterblich in Rhiannon. Mit ihr will er sein Leben verbringen, für sie ist er bereit, alles zu riskieren – aber kann sie jemanden lieben, dessen Schicksal es ist, jeden Tag ein anderer zu sein?

 Wie wäre das, nur man selbst zu sein, ohne einem bestimmten Geschlecht oder einer bestimmten Familie anzugehören, ohne sich an irgendetwas orientieren zu können? Und wäre es möglich, sich in einen Menschen zu verlieben, der jeden Tag ein anderer ist? Könnte man tatsächlich jemanden lieben, der körperlich so gestaltlos, in seinem Innersten aber zugleich so beständig ist?
(Quelle: Fischer Verlage)


Meine Meinung

So ganz konnte ich mir auch nach Lesen des Klappentext nicht vorstellen, was mich in dieser Geschichte erwartet. Die vielen begeisterten Stimmen haben mich aber trotzdem veranlasst das Buch unbedingt einmal lesen zu wollen. Letztendlich habe ich mir das Buch allerdings als Hörbuch angehört und bin sehr froh über diese Entscheidung! Der Sprecher hat die doch teilweise sehr abwegige Geschichte absolut authentisch wiedergegeben!

A erwacht jeden morgen in einem anderen Körper. Dabei ist es egal, ob dieser Körper weiblich oder männlich ist. A switcht zwischen allen möglichen Körpern in seiner Region und Altersklasse und muss lernen mit dem jeweiligen Leben für diesen einen Tag aus zu kommen ohne Spuren zu hinterlassen. Dabei bekommt der Leser Einblicke in das Leben des jungen A, der seine Wandlungen noch nicht versteht, und darin, was passiert, wenn A eines Tages doch Spuren hinterlassen will. 

Im Körper eines egozentrischen Jungens begegnet A Rihannon, einem unsicheren und gutgläubigen Mädchen. Doch leider ist sie auch die Freundin dieses unsympathischen Jungens und A will alles darin setzten ihr wenigsten an diesem Tag besondere Momente zu schenken. Doch als A am nächsten Morgen in einem anderen Körper erwacht, bekommt er dieses lebensfrohe Mädchen nicht aus dem Kopf und versucht sich wider besseren Wissens ihr zu nähern. 

Auch wenn die Grundidee erstmal sehr abwegig klingt, konnte mich David Levithan hiermit komplett überzeugen. Es werden Gedankengänge und Ideen aufgeworfen, die zeigen, dass sich der Autor wirklich viele Gedanken um die Folgen einer solchen Wandlung gemacht hat. Die ganze Darbietung der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen und war sehr leicht nachzuvollziehen. Lediglich die ganzen Namen und Personen, die A im Laufe des Buches annimmt, waren mir etwas zu viel. Alles in allem finde ich die Idee und die Umsetzung dieses Buches von Vorne bis hinten gelungen. Vor allem das Ende hat mich wirklich begeistert!

Fazit


Eine unfassbar interessante Thematik, die den Leser an vielen Stellen zum Nachdenken anregt und ihn in abwegige Gedankengänge stürzt! 



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1 Kommentare

  1. Huhu Meiky :)

    schön, dass dir das Buch so gut gefallen hat. Ich fands auch toll. Ist schon eine Weile her seit ich es gelesen habe, aber ich erinnere mich immer gerne an die Geschichte zurück. Hast du super rezensiert ♥.

    Liebe Grüße
    Insi Eule

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