[Rezension] Das Paket von Sebastian Fitzek

2/15/2017







Autor: Sebastian Fitzek

Titel: Das Paket
Verlag: Droemer Knaur
Seitenanzahl: 368
Genre: Thriller
ISBN: 978-3-426-19920-6
Preis: 19,99€ 
Coverrechte liegen beim genannten Verlag

Inhalt


Seit die junge Psychiaterin Emma Stein in einem Hotelzimmer vergewaltigt wurde, verlässt sie das Haus nicht mehr. Sie war das dritte Opfer eines Psychopathen, den die Presse den »Friseur« nennt – weil er den misshandelten Frauen die Haare vom Kopf schert, bevor er sie ermordet. Emma, die als Einzige mit dem Leben davonkam, fürchtet, der »Friseur« könnte sie erneut heimsuchen, um seine grauenhafte Tat zu vollenden. In ihrer Paranoia glaubt sie in jedem Mann ihren Peiniger wiederzuerkennen, dabei hat sie den Täter nie zu Gesicht bekommen. Nur in ihrem kleinen Haus am Rande des Berliner Grunewalds fühlt sie sich noch sicher – bis der Postbote sie eines Tages bittet, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Mann, dessen Namen sie nicht kennt und den sie noch nie gesehen hat, obwohl sie schon seit Jahren in ihrer Straße lebt ... (Quelle: Droemer Knaur)


Meine Meinung

Wie auch jeder andere Thriller-Fan war ich sehr gespannt auf das neue Buch aus der Feder von Sebastian Fitzek. Die Aufmachung des Buches fällt einem direkt ins Auge und auch mich hat das Buch sofort angesprochen! Die Covergestaltung ist echt ein Hingucker! Leider hat mich aber der Inhalt nicht so richtig überzeugt..

Für mich als Leser war der Anfang der Geschichte sehr wirr. Das Buch beginnt mit dem Erlebnis der kleinen Emma, die von ihrem Vater zurückgewiesen wird und mit ihrem Geist Anton im Schrank erzählt. Danach springt die Geschichte in die Jetztzeit, wo Emma ausgebildete Psychiaterin ist und über ihre Forschung berichtet. Die eigentliche Geschichte beginnt aber erst, als Emma in einem Hotelzimmer brutal vergewaltigt wird und ihr anschließend niemand so recht glaubt. Danach gibt es immer wieder einen Wechsel zwischen einem Gespräch mit ihrem langjährigen Freund und Anwalt sowie der Geschichte, die sie ihm erzählt. Von da an hat die Geschichte für mich angefangen Sinn zu machen. Die Einführung der Hauptprotagonistin fand ich einfach irgendwie unglücklich gewählt, obwohl natürlich auch die vorangegangenen Informationen wichtig für das Verständnis der Geschichte waren.

Die Szenen mit ihrem Anwalt machen auf jeden Fall sehr neugierig, denn sie erzählt dort nach und nach ihre Geschichte und man weiß, dass etwas ganz Furchtbares passieren wird, was natürlich nur nach und nach aufgedeckt wird. Dadurch wird eine gute Spannung aufgebaut, die über das ganze Buch aufrecht erhalten bleibt. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen!

Vom Ende allerdings bin ich etwas enttäuscht. Sebastian Fitzek scheint ein Beuteschema zu haben, was seine Psychothriller angeht. Ich hatte sehr gehofft, dass mich dieses Buch mal wieder überraschen wird, aber es läuft zwangsläufig immer auf das selbe Schema hinaus, was mich irgendwie stört. Als geübter Fitzek-Leser kann man sich einfach denken, in welche Richtung das Buch sich entwickeln wird, was etwas an der Lesemotivation nagt.

Nichtsdestotrotz war auch dieses Buch wieder spannend geschrieben und hat mich an sich gefesselt. Nur leider konnte es mich eben nicht komplett von sich überzeugen. Mir fehlte einfach die Überraschung und der Wow-Effekt, was andere Bücher des Autos auf jeden Fall hatten. Wäre dies mein erstes Buch von Fitzek gewesen, hätte ich es sicherlich auch sehr gut gefunden. So allerdings sehe ich das Buch leider eher mit einem kritischen Auge..

Fazit


Für einen Fitzek ist das Buch eine solide Leistung! Auch wenn es an Spannung nicht gefehlt hat, mangelte es mir an dem Wow-Effekt, den ich von seinen Bücher gewohnt bin..


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